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Blog von lebenundlaufen

Hier werden privat ausgerichtete Laufveranstaltungen angeboten. Eine aktuelle Ausschreibung ist für den 5. Heidschnucken-Ultra (111 km/20.05.2017) in der Rubrik "Seiten" zu finden. Angesprochen sollen sich alle fühlen, die Freude am Leben und am Laufen haben, denen Gemeinschaft und Spaß über Kilometer und Zeiten gehen.


Prolog; Wie es begann

Veröffentlicht von Elke und Frank auf 13. August 2016, 14:41pm

Kategorien: #Angehängt (mit dem Wohnwagen unterwegs)

Ausschlaggebend für dieses, unser neues Hobby war der letzte Kurzurlaub im Harz, auf dem Campingplatz in Lonau, in einem gemieteten Wohnwagen.

Ich kenne diese Art Urlaub zu machen ja noch aus Kindertagen, für Elke war es neu.  Aber wir beide waren nach dieser Woche Feuer und Flamme, Elke erstmalig, ich erneut.  Elke sogar so sehr, dass sie gleich vor Ort einen dort stehenden, alten, aber im guten Zustand befindlichen Wohnwagen kaufen wollte. Mich störte aber, dass dieser wohl nicht mehr, oder wenn, dann nur mit großem Aufwand wieder in einen fahrbereiten Zustand zu bringen sein würde. Und wenn man mit einem Wohnwagen nicht reisen kann, dann kann man auch gleich Kleingärtner werden. Zwei Gartenzwerge hätten wir ja schon… Und 250 km Fahrt (einfache Strecke) zum Campingplatz wollte ich mir auch nicht antun.

Also fingen wir bald nach unserer Rückkehr aus dem Harz mit der Suche nach einem passenden Gefährt an.

Eingeschränkt wurde die Suche durch das maximale Zugvermögen unseres 12 Jahre alten Peugeot 206SW, dem die technische Zulassung nicht mehr als 1100 kg zutraut.  Weitere wichtige Eckdaten für uns waren eine Gasheizung, eine Nasszelle, ein Festbett (das tägliche Bettenumbauen wollen wir uns ersparen) und eine zusätzliche Rundumsitzgruppe (soll ja auch gemütlich sein).

Schnell stellen wir fest, dass die beiden letzten Bedingungen mit der zulässigen Zugmasse des 12 Jahre alten Peugeot nicht vereinbar sind. Bis auf zwei Adria-Wohnwagen, von denen der eine schrottig war, der andere aber 200 kg zu schwer, was wir glücklicherweise und rein zufällig noch vor Abschluss des Kaufvertrages feststellen, finden wir keinen, der das bieten kann. Wir finden aber mehrere, die der Sache mit einer ausreichend großen Seitensitzgruppe sehr nahe kommen. Leider sind diese, kurz nach ihrem Erscheinen in den Verkaufsportalen, noch bevor wir überhaupt zu einer Besichtigung kommen auch schon wieder verkauft.

Freitag, 29. Juli 2016

Was soll ich denn schon wieder in der Werkstatt, denkt sich unser Peugeot wohl an diesem Morgen, als ich ihm in die öligen Finger des Schraubers meines Vertrauens übergebe. Mir fehlt doch nichts.

Doch!!! Und zwar was ganz Entscheidendes, wenn man demnächst ein Haus am Harken durch die Gegend ziehen soll. Eine Anhängekupplung.  Naja, er kann es noch nicht wissen, dass er demnächst  ein Anhängsel hinter sich herziehen soll, wir haben es ihm noch nicht gesagt.  

Prolog; Wie es begann

Samstag, 30.07.2016

Heute ist Besichtigungstag. Bei einem Händler nahe Itzehoe haben wir uns einen Chateau La Car 400 ausgeguckt, der unsere Bedingungen fast optimal erfüllen sollte. Nicht mehr ganz jung, aber das sind wir ja auch nicht mehr. Dafür aber zu einem akzeptablen Preis.

Angenehm dort ist, dass der Händler uns ganz in Ruhe alles alleine anschauen lässt, aber auf Fragen scheinbar kompetent und ehrlich antwortet. Erst schauen wir uns aber die anderen angebotenen Wagen an, bleiben aber doch an diesem besagten Chateau hängen. Nach fast zwei Stunden Klopfen hier, Wackeln da und allerlei anderem Prüfwerk, richtet Elke in Gedanken schon ein. Damit ist klar, der soll es werden. Erfahren wie so ein Händler nun mal ist, merkt er gleich, was Sache ist. So ist nix mit Handeln, aber schließlich tut er doch ein Vorzelt dazu. Gekauft!!!

In zwei Wochen sollen wir ihn dann kriegen. Nach Bezahlung kriege ich die Papiere zugeschickt, dann geht es ans Anmelden. Noch heute reserviere ich mir Online einen Termin beim Straßenverkehrsamt. Wow, der nächste freie Termin ist am 8. August, der nächste freie Termin frühmorgens (so erhoffe ich mir, langen Wartezeiten aus dem Wege zu gehen) eine Tag später. Gebucht!!!

Prolog; Wie es begann
Prolog; Wie es begann
Prolog; Wie es begann
Prolog; Wie es begann
Prolog; Wie es begann
Prolog; Wie es begann
Prolog; Wie es begann

Sonntag, 31.07.2016

Doch Kleingärtner? Ich wollte es ja eigentlich bei einem Reisewohnwagen belassen, für den Urlaub und die eine oder andere Wochenendtour. Elke dagegen, will das Ding möglichst oft, möglichst ganzjährig nutzen. Heimlich hat sie schon nach Campingplätzen, die meinen Anforderungen entsprechen (keine lange Fahrzeit, keine Kleingartenatmosphäre) gesucht und entführt mich heute nach Holm-Seppensen, bei Buchholz, in die Lüneburger Heide. Toller Platz und auch noch fünf Plätze frei für uns. Einer davon gefällt uns besonders gut, direkt am großen Badeteich und mit viel Abstand (jedenfalls für einen Campingplatz) zu den Nachbarn.               Vertrag abgeschlossen!!!  Bis mindestens Ende 2017 sind wir jetzt auch Dauercamper.                                             

 

 

Wo geht es denn hier nach Holm-Seppensen?

Wo geht es denn hier nach Holm-Seppensen?

Das wird er werden, der Dauerstellplatz. Die Hütte gehört leider nicht dazu.
Das wird er werden, der Dauerstellplatz. Die Hütte gehört leider nicht dazu.
Das wird er werden, der Dauerstellplatz. Die Hütte gehört leider nicht dazu.

Das wird er werden, der Dauerstellplatz. Die Hütte gehört leider nicht dazu.

Ausblick aufs Wasser

Ausblick aufs Wasser

In diesem Moment scheint Elke zu realisieren, dass sie dann ja noch mehr Rasen zu mähen hat. Kleingärtnerschicksal eben.

In diesem Moment scheint Elke zu realisieren, dass sie dann ja noch mehr Rasen zu mähen hat. Kleingärtnerschicksal eben.

Fühlt sich gut an. Falls es mal mit dem Laufen nichts mehr ist, können wir hier umschulen, zum Langstreckensschwimmen.

Fühlt sich gut an. Falls es mal mit dem Laufen nichts mehr ist, können wir hier umschulen, zum Langstreckensschwimmen.

Die nächsten Tage kriegen wir regelmäßigen Besuch. Vom DHL-Boten. Der muss sich ganz schön abschleppen, denn wir haben so Einiges bestellt, was wir für absolut notwendig zum Überleben in der „freien Wildbahn“ halten. Wahrscheinlich aber werden wir die Hälfte davon nie brauchen. Aber egal. Macht ja Spaß.

 

Dienstag, 09.08.2016

Früh aufstehen am freien Tag. Ich habe ihn aber so gewollt, den möglichst frühen Termin auf der Zulassungsstelle. Um 07.10 Uhr soll meine Wartenummer in der elektronischen Anzeige erscheinen. Um 07.12 Uhr tut sie es dann, also fast pünktlich. Ein schönes Gefühl, der Ausgewählte unter den vielen Wartenden zu sein, die ohne Termin erschienen sind, aber das Glück hatten noch eine Wartenummer für den heutigen Tag ergattern zu können. Als ich später die Amtsstuben wieder verlasse, werden Andere, die noch ihr Glück versuchen, unverrichteter Dinge wieder nach Hause, oder was weiß ich wohin geschickt.

Das bürokratische Prozedere nimmt für mich 39 Minuten in Anspruch. Ich denke, ohne jedoch Vergleichsmöglichkeiten zu haben, das war ganz in Ordnung. Denn es war keine Nullachtfuffzehn-Zulassung, weil unser neuer Begleiter einer mit Migrationshintergrund ist. Er ist oder war nämlich Holländer. Die nötige Vorarbeit hatte der Händler jedoch schon geleistet, so dass die "Aufenthaltserlaubnis" oder besser gesagt die "Einbürgerungsurkunde" nicht versagt wurde.

Wie er sich dann wohl so fühlen wird, mit weißem, statt gelbem Nummernschild?

Einbürgerungsurkunde

Einbürgerungsurkunde

Freitag, 12.08.2016

Der große Tag. Um 11 Uhr heute ist Wohnwagenübergabe. Da wir keine Campingneulinge sind, geht diese fix von statten. Dabei übersehen wir allerdings, dass die neue Matratze, die der Händler unausgepackt reingelegt hat, 20 cm zu breit für das Festbett ist. Ärgerlich, weil dafür extra 90 km einfache Strecke fahren?

90 km sind es dann auch, die der 12 Jahre alte Peugeot 206 seinen Hintermann nach Hamburg ziehen muss. Und er macht das gut. Noch ist der Wohnwagen aber auch nicht beladen, das wird dann später mal eine neue Herausforderung werden.

Es ist aber ein sehr, sehr langsames Reisen. 2 Stunden brauchen wir für die 90 km. Liegt aber nicht am Auto, sondern an der desolaten Verkehrslage um Hamburg herum. 

Große Klappe. Fertig zur Übergabe.

Große Klappe. Fertig zur Übergabe.

Heimathafen Hamburg

Heimathafen Hamburg

Prolog; Wie es begann
Prolog; Wie es begann
Prolog; Wie es begann
12 Jahre alter Peugeot mit 23-jährigem Chateau. Ziemlich französisch. Fehlt nur das Baguette.
12 Jahre alter Peugeot mit 23-jährigem Chateau. Ziemlich französisch. Fehlt nur das Baguette.

12 Jahre alter Peugeot mit 23-jährigem Chateau. Ziemlich französisch. Fehlt nur das Baguette.

Samstag, 13.08.2016

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Wir zerlegen erstmal innen alles, was zu zerlegen ist. Grundreinigung und das eine oder andere werden wir wohl auch verändern. Elke innen, ich außen, so die Arbeitsteilung.

Prolog; Wie es begann
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