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Blog von lebenundlaufen

Hier werden privat ausgerichtete Laufveranstaltungen angeboten. Eine aktuelle Ausschreibung ist für den 5. Heidschnucken-Ultra (111 km/20.05.2017) in der Rubrik "Seiten" zu finden. Angesprochen sollen sich alle fühlen, die Freude am Leben und am Laufen haben, denen Gemeinschaft und Spaß über Kilometer und Zeiten gehen.


Leben und Laufen im Land des Lächelns, Tag 17

Veröffentlicht von Elke und Frank auf 5. Januar 2014, 10:03am

Kategorien: #Unterwegs

Donnerstag, 5. Dezember 2013

 

Über Bangkok, mehrere Stationen, im Bus nach Trat, dann eine Fährfahrt nach Koh Chang.

Abends am Pier, Buddha View. Erster Spaziergang durch Bangbao.

Ein Tag, an welchem wir uns viel bewegen liessen: Eisenbahn, U-Bahn, S-Bahn. Bus, Sammeltaxi, Fähre, Sammeltaxi; und dennoch erschöpft sind.

 

 

Eigentlich ganz gut geschlafen. Schlafstörend waren nur die seltenen Bahnhofsaufenthalte. Irgendwann ist der Zug dann auch schneller geworden.

20 Minuten vor der planmäßigen Ankunft in Bangkok werden wir wach, um uns herum nur Landschaft und Reisfelder. Kann unmöglich was werden mit der planmäßigen Ankunft.

Planmäßig laufen wir aber in einen Bahnhof ein. Wir stellen fest, es ist der Bahnhof von Ayutthaya, zwei Stunden Fahrzeit von Bangkok entfernt.

Eine weitere Stunde später sind wir in den Randgebieten von Bangkok. Laut meiner Karte nur noch 15 km. Warum diese 15 km noch mal eine Stunde dauerten zeigen die folgenden Bilder:

 

Züge sind hier nur geduldet. 

 

Nun macht doch mal das Gleis frei, Jungens.

 

 

"Have chicken."  

 

 

Nur keine Schwäche zeigen.

 

Erst nachdem der Lokführer die Rechenaufgabe 15:15 richtig gelöst hatte, durfte er weiterfahren. 

 

Hoffentlich kriegt die keinen Zug. 

 

"Eier, Quark, frische Brötchen." 

 

Es fährt ein Zug nach Nirgendwo....

 

 

Und dann, mit zweistündiger Verspätung kommen wir in Bangkok an.

 

 

"Iss noch weit?"

Wir müssen jetzt durch die halbe Stadt zur Southern Bus Station. Die Hoffnung unseren geplanten Bus nach Koh Chang noch zu erreichen tendiert gegen Null. 

 

Wir hätten ihn noch bekommen, allerdings war dieser zehn Minuten vor der Abfahrt bis auf den letzten Platz ausgebucht. So nehmen wir dieses gute Stück nach Trat, ca. 40 km von Koh Chang entfernt. Irgendwie wird es von dort schon weitergehen.

 

 

Das nenne ich doch mal Freude am Job.

 

 

Königlicher Besuch im Baumarkt. 

 

Von Trat aus, das wir nach 5 Stunden Busfahrt erreichen, bringt uns dieses abenteuerliche Gefährt zum Fähranleger nach Koh Chang.

 

 

Mit diesem Dingens sollen wir dann zur Se fahren. Ich verzichte diesmal lieber auf den obligatorischen Sicherheitscheck. Will weder mich noch Elke beunruhigen. 

 

Keine Panik. Das nächste Land ist nur 2 km entfernt,....nach unten. 

 

Unser heutiges Reiseziel, Koh Chang, die Elefanteninsel. Elefanteninsel, weil sie die Form eines Elefantenkopfes hat. 

 

Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt.... Bella, bella, bella Marieeeeeeeeee.... 

 

Ich seh eine Insel. 

 

Immer nach Lee k.............

 

Piiiiirrraaaateeeeen!!! 

 

So hab ich mir immer die christliche Seefahrt vorgestellt. An Deck sitzen und La Paloma pfeifen. 

 

Und es ging langsam voran, wir kamen trotzdem voran, ein Hurra auf die Reise, denn wir kamen glücklich an. 

 

 

 

Vom Fähranleger war es dann "nur noch" eine 1,5 stündige Fahrt im Sammeltaxi... 

 

nach Bang Bao, einem Fischerdorf, ganz im Süden der Insel gelegen. 

Dort wo ich stehe, ist Land´s End (Land zu Ende). Hinter mir liegt das eigentliche Fischerdorf, auf Stelzen ins Meer gebaut.

 

Nach halbstündiger Sucherei im Dunklen finden wir noch ein gutes Zimmer. Auf Zimmer, wie uns angeboten, mit bereits gebrauchter Bettwäsche, haben wir dankend verzichtet. 

 

Wirklich schön eingerichtet. Allerdings ein ganz erhebliches Manko. Zwar konnte man die Zimmernachbarn nicht durch die Wand sehen, aber jedes Wort hören. Wir kennen jetzt die halbe Lebensgeschichte des Pärchens aus dem Nachbarzimmer. Zum Glück haben die nur geredet, nicht ge........

 

 

Apropos ge.....

Gegessen haben wir natürlich auch noch (Reisen macht hungrig), ganz ortsgemäß frische Früchten des Meeres. 

 

 

 

 

 

 

 

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