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Blog von lebenundlaufen

Hier werden privat ausgerichtete Laufveranstaltungen angeboten. Eine aktuelle Ausschreibung ist für den 5. Heidschnucken-Ultra (111 km/20.05.2017) in der Rubrik "Seiten" zu finden. Angesprochen sollen sich alle fühlen, die Freude am Leben und am Laufen haben, denen Gemeinschaft und Spaß über Kilometer und Zeiten gehen.


Leben und Laufen im Land des Lächelns, Tag 8

Veröffentlicht von Elke und Frank auf 22. Dezember 2013, 12:15pm

Kategorien: #Unterwegs

 

Dienstag, 26. November 2013

 

Nach einer, nun ja, nicht durchgeschlafenen Nacht ein leckeres Frühstück. Crepes gefüllt mit frischen Bananen und Ananas, dick mit Honig bestrichen. Frisches Obst und Porridge, wir sind gestärkt.

Der Plan: eine neue Streak (Täglichlaufserie) starten und eine Runde, ca. 8 km, laufen zum Wasserfall und den heißen Quellen.

Für die ersten 0,59 km benötigen wir 13 Minuten!!!

Eine echt abenteuerliche Tour, wir verlaufen uns im Dschungel, laufen wieder zurück, suchend nach dem letzten bekannten Punkt. Eine Vielfalt an Pflanzen. Riesige Blätter, unglaublich hohe Bäume und Bambus, leuchtende Blüten, gluckernde Bäche, ganz einfache Brücken, zwei oder drei Bambusstangen, eine Art Matte lässt den kleinen Fluß trockenen Fußes überqueren. Ein kleines Dorf mit drei Hütten im Nichts, kleine Kinder, ein Schwein, sonst niemand zu sehen. Wasserfälle. Zwei Schlangen, brhhh!

Wir schaffen es bislang nicht die 1,61 km am Stück zu laufen, immer wieder müssen wir gehen, vorsichtig sein.

Von den Wasserfällen führt eine kleine Fahrstraße zu den Thermalquellen, hier gelingt es, die Meile zu traben. Anstrengend!

Ein LKW-Fahrer nimmt uns mit - ein weiteres Beförderungsmittel - und einen Umweg in Kauf.

Die Hot Springs sind auch ein besonderes Erlebnis, wir nehmen einen privaten Pool, 80 Baht (2 €) für zwei Personen.

Wasser, kochend heiß, Wasserverbrauch sehr üppig, eine Wohltat, sehr entspannend.

Wir treffen den netten Italiener wieder, gehen gemeinsam zurück.

Kleines Dorf, Hühner, Schweine, Kinder, lächelnde Menschen, kein Gebettel, nur Freundlichkeit. Christliche Kirche mit Weihnachtsbaum.

Abends um 20 Uhr falle ich ins Bett. Frank liest, genießt Cuba Libre mit Lokalcolorit.

 

 

Morgenstimmung.

 

 

Am Frühstück erkennt man die Newbies im Bamboo Nest. Wir bestellen Pfannkuchen mit Honig. Folge ist eine Bieneninvasion. Die Erfahrenen belustigen sich darüber. Morgen gehören wir auch zu den Erfahrenen, bestellen ohne Honig und belustigen uns über die Newbies.

 

 

Apropos die Alten, für die man die nahen Hütten bereithält. Man staunt nicht schlecht als wir morgens in Laufsachen erscheinen und augenscheinlich auch laufen wollen. Ganz besonders staunt man, dass Elke, die erste Steigung ohne Abzusetzen hinaufläuft. Das schaffen die Mopeds nur im ersten Gang und das auch nur ganz knapp.

 

 

Anfangs noch ein paar Ausblicke...

 

 

dann verschwinden wir im dichten Dschungel. Soll ja nicht schwer zu finden sein der Weg, so die Eingeweihten, erst dreimal links, dann zweimal rechts, dann wieder links, rechts, rechts, links, usw.

 

 

Sorgen machen uns da eher schon die wilden Tiere, wie dieser menschenfressende Butterfly. 

Elke läuft dann auch noch zwei Schlangen über den Weg, oder war es andersrum? Zu den ganz giftigen Arten, sollen sie gehört haben,...so die Schlangenexpertin. Teufel auch!!!

 

Von Flußquerungen war bei der Wegbeschreibung allerdings keine Rede. Ich habe sowieso schon das Gefühl, dass wir aus der Richtung gekommen sind.

 

 

Aber erstmal folgen wir unbeirrt dem Weg.

 

 

Zeichen der Zivilisation lassen uns hoffen, doch nicht für immer verschollen zu gehen.

 

 

Ein kleines Dorf, drei Hütten, ein paar Kinder und Vieh.

 

 

Nö Elke, auch wenn Du ganz genau weißt, wo wir sind, wir drehen jetzt um. Das Problem das sich uns dann auftut ist, dass in Gegenrichtung der Weg auf einmal so ganz anders aussieht. Ein paarmal verlaufen wir uns noch. Manchmal sind Wegabzweigungen im Blätterwald kaum sichtbar. Aber schließlich finden wir dann doch auf den richtigen Pfad zurück. Beim nächstenmal werden aber gleich Wegzeichen gelegt.

 

 

Der Kaffee ist (noch nicht) fertig.

 

 

Da müssen wir hin.

 

 

Es geht fast senkrecht runter.  

 

Abwasch...

 

 

 und Wäsche sind gemacht. Muss nur noch der Kanarienvogel gefüttert werden.

 

Nicht nur sauber sondern rein.

 

 

 

 

Dann können wir auf dieser Straße mal richtig laufen.

 

 

Aber nur drei Kilometer weit, da hält dieser freundliche Trucker an und bietet uns an, ein Stück mitzufahren, Ich glaub Elke war gar nicht so böse drum, der Dschungeltrail hatte doch ganz schön Kraft gekostet. 

 

Ungefragt hält der König der Landstraße bei den heißen Quellen. Gut der Mann.

Die heißen Quellen sind für die hier weilenden Touristen Anziehungs- und Treffpunkt.

 

 

Ich bin aber mehr wegen diesem Mädel da,...

 

 

besser gesagt, wegen des von ihr zubereiteten legendären Chicken-Barbecue. Wirklich gut, um Längen besser als das für Thailand unterdurchschnittliche Essen im sonst so schönen Bamboo Nest.

 

 

 

 

 

 

Im Frühtau zu Berge wir ziehn, fallera...

 

 

Direkt unterhalb des Bamboo Nest liegt ein Dorf der hier ansässigen Lahu, einem Bergvolk, das auch in China, Laos, Myanmar und Vietnam lebt.

 

 

 

 

 

 

Wahre Zweiradakrobaten.

 

Abendstimmung.

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