Donnerstag, 4. Juni 2015
Abreisetag - leider war die Ferienwohnung nur für diese acht Tage frei, wir wären gerne länger geblieben, jetzt wo endlich Biergartenwetter ist.
Aber wir haben auch eine gute Alternative gefunden. Friedrichsbrunn, im Ostharz. An diesen Ort haben wir viele schöne Erinnerungen von den Tagen vor dem Gemeinschaftslauf "Streakrunner erobern den Harz", im Jahr 2012.
Wir kommen, wie damals auch, im Bonhoeffer-Haus unter.
Die Fahrt dortin führt uns auf der A 71 durch Thüringen. Interessante Streckenführung, viele Brücken und Tunnels. Der Rennsteig-Tunnel mit über 7 km Länge ist schon beeindruckend.Und ich habe endlich mal was von Thüringen gesehen, was mir auch gefallen hat. Die bewaldete Gegend um den Rennsteig herum, sagt mir nämlich so gar nicht zu, ich brauche freie Sicht. Kurz hinter der bayrischen Grenze aber ist es so, wie ich es mag, Berge, aber mit Ausblicken.
Enttäuschung dann im Naturpark Kyffhäuser, wir haben niemanden kyffen gesehen.
Dank vieler Straßensperrungen und damit verbundener Umleitungen brauchen wir für die knapp über 300 km viereinhalb Stunden.
Im Harz angekommen bricht natürlich gleich wieder das Stempelfieber aus. 44 Stempel haben wir bereits im Harzer Wanderpass, noch sechs weitere und wir dürfen die Nadel "Harzer-Wanderkönig" erst käuflich erwerben und dann führen.
Ein spätnachmittaglicher Lauf von 11 Kilometern Länge bringt drei neue Stempel ins Stempelheft.
Kernkraftwerk Grafenrheinfeld. Nur noch 2,5 Wochen wird hier nukleare Energie erzeugt, dann abgeschaltet, der Strom kommt ja eh aus der Steckdose.
So alt wird kein Schwein, wie dieser Grenzstein. Von 1603 ist er, bezeichnete die Grenze zwischen Anhalt und Braunschweig.












































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