Ein Telefonat mit Marianne vor einiger Zeit wegen des Etappenlaufes "Ostfriesland-Stern" endete schon fast, da fragte ich so nebenbei, was sie davon hält, wenn wir am Sonntag vorher noch einen Marathon laufen. "Sehr viel", so ihre prompte und unmißverständliche Antwort.
Da uns schon lange ein Marathon auf dem Heidschnucken-Wanderweg vorschwebte, war der 1. Heideblüte-Marathon in kurzer Zeit geboren. Und Anmeldungen gingen schon ein, als die Ausschreibung noch nicht mal veröffentlicht war, darunter viele Teilnehmer an einem der Heidschnucken-Ultras.
Uns war klar, dass es ein sehr anspruchvoller Marathon wird, kein Kurs für Spitzenzeiten. Eine bis zwei Stunden länger als, so unsere grobe Schätzung, bei einem flachen Stadtmarathon.
Dass unsere Erwartungen nicht enttäuscht wurden, das lag zum einem am Kurs (wie erwartet) und zum anderen am Wetter und der damit verbundenen Laufstreckenbeschaffenheit (wie befüchtet).
Es regnet beim Start und in den nächsten Stunden. Deshalb sehen große Teile der Strecke so oder so ähnlich aus.
18 von 20 Gemeldeten treten trotz der alles andere als rosigen Wetteraussichten an.
VP-Chef Uwe ahnt hier noch nicht, dass sich sein Feierabend doch um einiges verzögern wird.
Die Beschilderung wird von Jahr zu Jahr ausgereifter. Was für ein Glück für faule Laufveranstalter.
Nach einer ersten Straßenquerung...
Dann das erste Stück Heideblüte.
Überquerung des Büsenbaches. Heute hätten wir auch durchschwimmen können, nass sind wir ehe.
Anstieg zum Pferdekopf. Marianne spielt gerade mal wieder ihre Kletterfähigkeit aus.
Der Gipfel ist erstürmt. Andere sind wetterangepasster.
Vorbildliche Buchführung.
Es folgt die Erstürmung des Brunsberges.
Gipfelparty. Wir waren das aber nicht.
Und noch ein Anstieg, diesmal zur Wasserstelle in Buchholz.
Wie immer lassen es sich Hans-Jürgen und Monika nicht nehmen...
, alle Teilnehmer herzlich zu begrüßen und...
natürlich wieder mehr als nur Wasser anzubieten.
Das Rauf und Runter setzt sich fort.
VP in Buchholz-Steinbeck.
VP-Chefin und Sonnenbringerin Katja.
Zeit, sich Zeit zu nehmen. Hast schadet hier nur.
Sonnig läuft es sich weiter.
Es geht noch langsamer als bei uns.
Die letzten 10 km haben es nochmal so richtig in sich.
Weggenossen am Karlstein.
Dann kommen wir in die Fischbeker Heide.
Für Viele der Kilometer Null, für uns der Kilometer 42,4 und damit das Ziel.
Ins Auto? Nur gut eingetütet.