Freitag, 4. September 2015
Heute der gestern getauschte Westschweif, augeschriebene 30,3 km. Das Emssperrwerk bei Gandersum ist dabei unser Primärziel, Landratten beeindrucken.
Der nächtliche Starkregen lässt zum Frühstück glücklicherweise nach und uns auch fast den ganzen Tag in Ruhe. Dafür beutelt uns aber ein sehr starker NW-Wind mit starken Sturmböen, die uns ungebremst ins Gesicht wehen. Wenn schon keine Steigungen hier zu finden sind, so hat Marianne auf jeden Fall dennoch ein gutes Training für ihen Brockenmarathon. Auch unsere Radbegleiter, Judith und Uwe können sich so warmstrampeln.
Vom Emssperrwerk aus laufen wir emsaufwärts und dann nach zum Zielort Neermoor, dann aber mit tüchtig Rückenwind und auch Regen.
Starke Truppe
Zunächst laufen wir ein Stück Fehnroute, etwa km 80 - 90 des Fehnhelden-Ultras.
Auf die Dauer ganz schön nervig, diese ewige Anpumperei.
Wie schon geschrieben, der Wind bläst uns heftig auf die Nase. In dieser Unterführung unter der A 31 so heftig, dass es uns beinahe rückwärts wieder rausweht.
Kuhflüsterin
The long and winding road
VP Tergast
Am Ems-Seitenkanal
Schlussspurt zum Emssperrwerk
Auf dem Emsdeich
PP (Pizza-Pause)
Es regnet,
nass werd ich, wie ein Schwein,
da hüll ich mich in Folie ein.
Pass bloss auf, hol dir keinen Windtripper!!!
Vom Winde verweht
Nach 31,6 km ist der Zielort Neermoor erreicht.
Mit Neermoor verbindet mich mal wieder `ne Frauengeschichte. 1983, oder so, war ich mal mit einer aus dort verbandelt. Erika hieß sie, Erika Bojen. Gut 80 m lang und auch ganz schön breit. Ne starke Frau. 1578 Tonnen konnte sie schleppen, z.B. Salz von Moers nach Irland. Als Matrose bin ich auf ihr ein paar Tage zur See gefahren. Ein sogenanntes Rhein-Seeschiff, in der Lage sich seine Ladung tief aus dem Binnenland abzuholen, dieses, wenn gewollt, überall auf der Welt abzuliefern. Ihr unrühmliches Ende soll sie auf einer Sandbank vor Portugal gefunden haben. Aber ich war nicht Schuld. Ehrlich.
Wahrscheinlich war der Klang ihres Heimathafens ausschlaggebend für die Wahl unseres heutigen Zielortes. Aber den hätten wir uns auch getrost schenken können. Nix los da.
Dafür war es später in unserer Hütte umso gemütlicher.
Irgendwas kann jeder!!!



















































