Der Eissendorfer Forst, ...ein Erholungswald. Wirklich??? Eigentlich, ja. Aber nicht am 27. Oktober 2012, dem Tag des 1. Eissendorfer Forst- und Geländemarathons.
Unser erster selbstorganisierter Marathon.
Die 2.800 Meter lange Laufrunde will gut ausgeschildert sein; sind doch einige dabei, die in der näheren Vergangenheit bereits bewiesen haben, dass sie sich trotz guter Beschilderung nur allzu gerne vom rechten Weg abbringen lassen.
Fritz, VP-Chef, Rundenzähler und Zeitnehmer in Personalunion macht sich auch bei der Streckenmarkierung nützlich.
Wird auch Zeit, dass wir fertig werden,...
...denn ebenso zeitig erscheinen die ersten der 15 verbliebenen Starter und Starterinnen, von ehemals 25.
25 hatten wir als Maximalteilnehmer zugelassen, 25 hatten sich nur kurz nach Erscheinen der Ausschreibung bereits angemeldet, so dass wir zunächst sogar eine Warteliste eröffnen mussten. Aber wie erwartet, kamen auch schon bald die ersten Dementi. In den letzten Wochen, besonders in der letzten Woche vor dem Lauf, kam es dann epidemiemäßig zu weiteren Absagen. Aber wie schon geschrieben, Fünfzehne waren uns geblieben,...dachten wir.
Nicht die schönste oder originellste der selbstmitzubringenden Startnummern gewinnt einen ausgelobten Preis, eine Flasche Rotwein, sondern die Startnummer, die der von Elke gewählten am nächsten kommt.
Obwohl, diese hier (Marc)....
...und diese (Susanne) hätten einen Preis für Originalität verdient gehabt.
Und so sieht das "Gesamtkunstwerk" aus. Ein Geburtsdatum. Wer rechnen kann, wird feststellen, ein fünfzigster Geburtstag.
Dann sind sie alle da,...
...jedenfalls 12 von 15. Es fehlen Kornelia, Sarah und Stefan.
Schnell wird ein Suchtrupp zusammengestellt und die nähere Umgebung nach den Verschollenen abgesucht.
Aber da dieses Unterfangen erfolglos bleibt, erfolgt der Start fast pünktlich, mit nur einminütiger Verspätung, um 09.50 Uhr.
Als Veranstalter freut man sich dann doch, wenn man sieht, wie brav den Streckenanweisungen Folge geleistet wird.
Nach der ersten Runde erscheint auch Kornelia, die die Schnelligkeit des HVV überschätzt hat.
Die Marathonläuferinnen und -läufer müssen zu den 15 Runden je 2800 Meter noch drei zusätzliche Runden um diesen Teich herum laufen, jeweils 210 Meter lang.
Gefegt hätte hier mal dringend werden müssen.
Aber auch Marc hat seinen Besen nicht dabei.
Immer wieder trug die Sonne zu schönen Herbstbildern bei.
Der "Extrarundenteich" aus anderer Perspektive.
Der VP von hinten und Bea von vorne.
Und jetzt schauen wir mal, ob diese zwei es schaffen,...
...die geheimen Wegzeichen richtig zu deuten.
Jau, hat geklappt.
Und hier der VP von vorne und Monika von hinten.
Rangelei um die besten Stücke vom Büffet.
Geländemarathon.
Hier auch.
Jörg Koenig kämpft mit den Tücken der Technik.
Und Christine Schroeder mit Marathonweltmeister Christian Hottas.
Elke kämpft mit ihrer Kopfbedeckung.
Und Christine Tholen hat fertig. Siegerin des Ultra-Halbmarathons (22,4 km).
Monika ist, hat aber aber noch nicht fertig.
Aber jetzt, wie man am entspannteren Gesichtsausdruck unschwer erkennen kann.
Und dann, irgendwann, sind alle im Ziel.
Aber irgendwas passiert dann noch, wie dieses Schuhtreffen vermuten lässt.
Nicht jeder will dabei erkannt werden.
Trachtenmodenschau, hier die bajuwarische Fraktion,...
.hier um die ostfriesische verstärkt.
Babylonisches Sprachengewirr erfüllt den Raum,...
...das wohl nicht jeder versteht.
Die wohl auch nicht.
Das war es vom 1. Eissendorfer Forst- und Geländemarathon, meinem 50. Lauf über die Marathondistanz oder länger.
Eine Wiederholung dieses Marathons im nächsten Jahr scheint nicht ausgeschlossen.
Nachtrag: Am Sonntag danach, um 10.10 Uhr, wir sitzen gemütlich am Frühstückstisch, da klingelt es an der Tür. Davor stehen 14 und 15, Sarah und Stefan, einen Tag verspätet. Wer lesen kann ist echt im Vorteil.
Und noch ein Nachtrag: Gewonnen hat Marc, nein nicht den Marathon, das war Sepp, nein, die Flasche Wein.
Elke hatte die Startnummer 21111 ausgewählt.