Ziemlich genau der Marathonstrecke entsprechend, ist das Teilstück Handeloh bis ins Ziel mit einer Länge von 42,5 km. Das nehmen wir gestern mal zur Probe unter die Hufe, mal gucken, ob alle Wegweiser noch stehen und wie sich die winterlichen Forstarbeiten aufs Geläuf ausgewirkt haben.
Mit Erixx dem Heidesprinter fuhren wir gestern von Buchholz nach Handeloh. Mit Bus und Bahn zuvor von zu Hause nach Buchholz und das Ganze in nur einer Stunde und dank Elkes HVV-Monatskarte auch noch völlig gratis.
Handeloh erreichen die 100 km-Teilnehmer zweimal, einmal nach ca. 42,5 km auf dem Hinweg, dann wieder bei km 58,2 auf dem Rückweg. Hier ist auch eine Wasserstelle vorgesehen.
Wir simulieren ab hier den Rückweg.
Hoffentlich haben wir am 27. April besseres Wetter, besser als die 0 Grad und Dauerregen.
Das berüchtigte "H", dem es zu folgen gilt.
Rüdiger Nehberg würde sicher satt werden, wir ziehen Schokoladiges vor.
Nicht weit von hier werden die Teilnehmer auf den von Susanne und Marc betreuten VP treffen.
Doch erst noch ein Schmankerl für Naturwege-Liebhaber.
Offene Heidelandschaft im Büsenbachtal.
Um die Landschaft offen zu halten, werden hier immer wieder Bäume gefällt. Leider auch solche an denen das "H" prangte. Hier war auch noch kein Ersatzwegweiser aufgestellt worden und ein wegweisender Stein mutwillig (?) um 90 Grad verdreht worden. Wer nicht parallel in die Karte guckt, "Soll" und "Ist" vergleicht, ist in großer Gefahr sich an solchen Stellen zu verlaufen.
Das wäre der richtige Weg gewesen, über die Brücke (von rechts nach links). Wir nehmen diesen auch später, nachdem ich Elke wieder eingefangen habe, die 500 m vor mir ohne Karte laufend, natürlich auf den falschen Stein reinfällt.
Anstieg zum Pferdekopf, 79 m hoch. Kurz danach der schon erwähnte VP.
Kurz nach dem VP ein erneuter Anstieg, diesmal auf 129 m hoch, auf den Brunsberg.
Hier weht uns eine steife Brise aus Ost ins Gesicht, der Regen ist in Graupel übergegangen.
Jedem bergauf folgt ein bergab.
In der Höllenschlucht.
Am Bahnhof von Buchholz queren wir über diese Brücke die Bahnlinie Hamburg-Bremen.
Es folgt ein kurzes Stück durch die Buchholzer Innenstadt, zwar gut ausgeschildert, aber man muss aufpassen, um die Hinweise nicht zu übersehen.
"Lieber gut gefahren, als schlecht gelaufen.", sagt Elke und entschwindet außerplanmäßig mit dem planmäßigen Metronom nach Hamburg. Sie ahnte wohl schon, was noch kommt.
Allein im Buchholzer Stadtwald.
Der Graupel ist mittlerweile in Eisregen übergegangen.
Heute nicht wirklich zur Pause einladend.
Bei der FFW in Nenndorf wird dann der von Fritz betreute VP auf die Teilnehmer warten.
Auf mich wartet hier lediglich der Übergang von Eisregen zu Schneefällen.
Noch ca. 11,6 km bis zum Ziel. Radweg an der Rosengartenstraße. Wer hier nicht konsequent für 1,1 km geradeaus läuft, ...
...sondern (bisher musste man es ja) nach 100 Metern den hier nach links abzweigenden Heidschnuckenweg folgt, der kommt nie ins Ziel.
Wer aber den Laufanweisungen folgt, der kommt früher oder später hier vorbei...
...und noch später zur letzten ernst zu nehmenden Steigung des Laufes.
Die Zielgerade.
Und wer das sieht, hat es geschafft.
Heute, am Sonntag, sieht es hier so aus:
The winter is back in town.
Und sorgt für sportliche Betätigung.