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Blog von lebenundlaufen

Hier werden privat ausgerichtete Laufveranstaltungen angeboten. Aus Termingründen haben wir zur Zeit noch keine aktuellen Planungen für 2018 in Arbeit. Besonders nach dem Termin für den 6. Heidschnucken-Ultra wird immer wieder nachgefragt. Dieser muss mit hoher Wahrscheinlichkeit im Jahr 2018 erntfallen, wir hoffen 2019 diesen wieder anbieten zu können.


1. Heidschnucken-Ultra; die Generalprobe

Veröffentlicht von Frank auf 11. April 2013, 08:46am

Kategorien: #Heidschnucken-Ultras (Archiv)

Gestern fand die Generalprobe des 1. Heidschnucken-Ultras statt. Allerdings ohne VPs, ohne Wendepunk- und Zielbüffet.Mangels weiterer Interessenten auch ohne große Beteiligung. Genaugenommen war ich der einzige Generalprober.

Dabei wollte ich die Strecke unter "Originalbedingungen" ablaufen. Als langsamer Läufer habe ich mir dafür die 6 Uhr-Startzeit ausgesucht.

Das Wetter war den Tag über ein einziges "Grau in Grau", immer wieder Regen. Dafür waren die Temperaturen mit maximal 9 Grad C sehr läuferfreundlich.

 

Den Rucksack vollgepackt mit Wechselklamotten, 1,5 Liter Wasser, 1 Liter Malzbier, 0,5 Liter Isogetränk, 300 Gramm Waffeln und ein paar Schokoriegeln lege ich um 05.55 Uhr einen klassischen Frühstart aufs Parkett.

 

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Nach einer halben Stunde wird es schon hell.

 

 

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Noch liegt Schnee am Wegesrand...

 

 

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und auch auf den Wegen.

Wir hoffen dieses Problem innerhalb der nächsten zwei Wochen in den Griff zu kriegen.

 

 

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Ansonsten waren die Wege sehr matschig, teilweise durch Forstmaschinen auch ganz schön kapputgefahren. Dennoch bin ich mit meinen normalen Straßenlaufschuhen ganz gut ausgekommen, Trailschuhe sind meines Erachtens nach nicht erforderlich.

 

 

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Orientierungspunkt: der Fernsehturm in Langenrehm

 

 

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Streckenmarkierung: Die Streckenmarkierung ist im Vergleich zum Vorjahr erheblich verbessert worden, nur leider fehlt es an einem einheitlichen System der Markierung. Auf jeden Fall ist es immer ein weißes H auf schwarzem Grund. Manchmal an Bäumen, auch auf der Rückseite von Verkehrsschildern oder deren Pfosten, oder auch nur ganz klein auf Entfernungsschildern. Konzentrietertes Laufen ist also ganz wichtig, um sich nicht zu verlaufen.

 

 

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VP 1 in Nenndorf (km 16,1). Man muss sich jetzt hier noch Fritz vorstellen.

 

 

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Dann sind es noch 10 km bis Buchholz.

 

 

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Dort wird man so empfangen. "Althaa hai". Ich nehme an die meinten "Hey, Alter.".

 

 

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Am Bahndamm in Buchholz.

 

 

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Kurz danach die Wasserstelle bei der (rad-)sportbegeisterten Familie Pechtl (km 27,9). Dort mache ich einen kurzen Stopp auf ein Schwätzchen mit Frau Pechtl und zum Wassernachfüllen. Die Einladung auf ne Tasse Kaffee muss ich leider ausschlagen, denn ich hab ja noch etwas Weg vor mir.

 

 

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Gleich nach der Höllenschlucht endlich Heide...

 

 

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und der Anstieg zum 129 m hohen Brunsberg. Keine Sorge, der Anstieg ist steiler als er hier scheint.

 

 

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Oben angekommen wird man mit einer tollen Aussicht belohnt. Normalerweise.

 

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Hier muss man sich jetzt Susanne und Marc dazu denken. VP 2 (km 34,4)

 

 

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Vorsicht, nicht stolpern, Mon...!!!

 

 

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Der Watzmann vom Büsenbachtal, der Pferdekopf, 79 m hoch. Steiler Anstieg.

 

 

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Abstieg zum Büsenbachtal.

 

 

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Die Golden Gate Bridge vom Büsenbachtal.

 

 

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Hier ist der erste Marathon geschafft. Man beachte die Kennzeichnung des Heidschnucken-Weges im Entfernungsschild. Mein Ziel heißt Wesel, dort wo der Wendepunkt ist.

 

 

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Das Seevetal. Einer der schönsten Streckenabschnitte.

 

 

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Hier nochmals ein Beispiel für die Streckenkennzeichnung.

 

 

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Seeve-Überquerung.

 

 

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Nach 6h 42min erreiche ich den Wendepunkt. Die Streckenlänge, mit einer Garmin 110 gemessen, beträgt 50,7 km. Das entspricht den bisherigen Messungen und den Entfernungsangaben aus den Wanderkarten.

 

 

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Nach einer Suppe und zwei Tassen Kaffee mache ich mich auf den Rückweg.

Nach der Pause läuft es sich auf einmal wieder viel besser als zum Schluß, auf den letzten 5 km vor dem Wendepunkt. 2 Stunden wird die Erholung anhalten, dann wirds wieder echt anstrengend.

 

 

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Nochmals das wildromantische Tal der jungen Seeve.

 

 

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Nur noch 352 km bis ins Ziel. Gefühlte.

 

 

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Wer dem Stein geradeaus näher kommt, sieht dass Rechtsabbiegen angesagt ist.

 

 

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Auch beim zweitenmal wird der Pferdekopf nicht niedriger, eher das Gegenteil.

 

 

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Genau wie der Brunsberg.

 

 

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Ganz gemein ist dann die Treppe am Buchholzer Bahnhof. Und wehe ich erwische hier jemanden, der den Aufzug nutzt.

 

 

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Das Letzte, was ich im Hellen zu sehen kriege ist dieser stolze Gutshof in Langenrehm.

Hier wird auch die Wasserstelle der Familie Keckmann sein (km 13,7 und 87,7)

 

 

Um 22.04 Uhr, nach 16h 09min komme ich ziemlich fertig am Ziel an.

600 Vorbereitungskilometer in drei Monaten und 2 Marathons sind objektiv wohl zu wenig für nen 100er. Aber machbar.

 

Die Laufzeit setzt sich folgendermaßen zusammen:

 

6h 42min Hinweg

8h 37min Rückweg

     50min Aufenthalt am Wendepunkt

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M
Hey, du Verrückter! Wahnsinn, dass du das alleine gelaufen bist! Die Bedingungen werden am 27. doch etwas besser sein und ich wünsche dir als Veranstalter gutes Gelingen und allen Teilnehmern ein<br /> erfolgreiches Finish!<br /> Ich bin froh, dass ich das alles dann im August häppchenweise in Etappen kennenlernen kann und hoffe, dass du vielleicht diesen Lauf noch einmal organisierst!<br /> Viele liebe Grüße<br /> Marianne
Antworten
<br /> <br /> Danke, Marianne.<br /> <br /> <br /> <br />
D
Ich starte mit der 3746 zum HH Marathon. Ich hoffe zwar wieder in Richtung 3:30 zu kommen, aber Tempo war in dieser Vorbereitung nicht mein Hauptziel. Ich denke an realistische 3:45 wenn es nicht<br /> zu heiß wird. Heute bin ich noch eine Einheit nach Herbert Steffny gelaufen. 3 x 25 KM in unter 25 Min. Mit jeweils 3 Min. Trabpause. Das sollte dann sogar für 3:30 reichen... Die Hoffnung stirbt<br /> zuletzt
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F
<br /> <br /> Dann viel Spaß, Dennis.<br /> <br /> <br /> <br />
D
100 KM zur Generalprobe zu laufen ist schon ein bißchen wahnsinnig, zumal die Hälfte ja auch gereicht hätten
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F
<br /> <br /> Viel Glück erstmal für Hamburg, Dennis. Wir sind wahrscheinlich als Zuschauer dort. Wann gedenkst Du denn so etwa im Ziel zu sein und welche ist Deine Startnummer? Vielleicht sieht man sich ja.<br /> <br /> <br /> Das mit den geringen Trainingsumfängen täuscht ein wenig, Dennis, das ist nur ne Momentaufnahme. Petra z.B. ist schon 100 Meiler gelaufen, da läuft dann Erfahrung und sie läuft das Ding nur noch<br /> mit dem Kopf, falls der Körper nicht mehr will.<br /> <br /> <br />  <br /> <br /> <br /> <br />
P
Hi Frank - du bist schon ein wenig verrückt! Aber positiv und liebenswert verrückt! Einfach toll, daß du die Strecke vorab getestet hast, das ist eine Wahnsinnsleistung!<br /> Eben habe ich ganz schön gestaunt, daß hier "Petra" kommentiert hat - aber das war nicht ich, das war meine Laufpartnerin letzte Woche an den 3 Gleichen ;)<br /> Rainer hat gerade gesagt, daß er auch an Fritzens Verpflegungspunkt mitmachen würde. Also plant ihn ein, wo immer er gebraucht wird.<br /> Die Vorfreude steigt immer mehr - auch wenn ich beileibe nicht sicher bin, ob ich jetzt schon 100km schaffe... Mehr als 2 Marathons und knapp 800 Km habe ich nämlich auch noch nicht in den Beinen<br /> in diesem Jahr.<br /> Ich danke euch schon jetzt für eure tolle Vorbereitung!
Antworten
F
<br /> <br /> Das mit den Petras hat mich auch verwirrt. FFS = Fritz freut sich, dass er nicht alleine da rumstehen muss. Sicher kann man sich nie ein, das weisst Du auch, Petra, aber Deine Erfahrung ist auf<br /> jeden Fall ein dickes Plus. Ich würd auf Dich wetten.<br /> <br /> <br />  <br /> <br /> <br /> <br />
P
Super Leistung und eine sehr schöner Laufbericht. Nach den Bildern zu urteilen ist es eine landschaftlich sehr schön Strecke. Hochachtung davor, dass du diese Strecke alleine gelaufen bist.<br /> <br /> Petra
Antworten
F
<br /> <br /> Danke, Petra.<br /> <br /> <br /> <br />

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