(Vorweg noch eines: Teilnehmer des Laufes dürfen die hier und im Teil 1 veröffentlichten Fotos natürlich für eigene Zwecke gebrauchen und auch ohne Quellenangaben weiter veröffentlichen.
)
Wir sind am Wendepunkt. Die ersten 50 km Läuferinnen und Läufer treffen nach und nach ein, ebenso die 100er, die hier die Hälfte ihres nicht ganz kurzen Weges geschafft haben. Erste Rückmeldungen über die Strecke sind in dem Tenor, dass die Strecke sehr schön sei, aber auch viel anstrengender als die meisten sich das vorgestellt haben. Tolle Rückmeldungen auch über die VPS und Wasserstellen, wobei die liebenswerte Familie Pechtl imer wieder besonders erwähnt wird.
Das Starterfeld der 50er.
(von links: Volker Berg, Peter und Katrin Henke, Gerhard Loger, Dennis Brandt, Frank Dams, Mattthias Panoscha, Christina Denke, Markus Voßel, vorne: Andres Andreesen)
Letztgenannter hatte sich ursprünglich für die 100 angemeldet, dann auf 50 umgemeldet. Am Vorabend schickte er uns eine Mail, dass er nochmals ummelde, ...auf nur Essen. Scherzkeks!!!
So die armen Veranstalter zu verar... Beim nächstenmal gibts falsche Laufanweisungen.
Der dritte Start am heutigen Tag wird der erste, der auf die Sekunde pünktlich startet. Der um 6 Uhr verzögerte sich um 5, der um 8 Uhr um 2 Minuten. Ultralangsam eben.
Und Tschüssssssssssssssss
Gut gelaunt aber hungrig kommt Petra zum Wendepunkt.
Hajo hat es gar nicht so eilig, wie es hier scheint.
Als letzte 100er kommt Monika rein.
Um Monika wird sich später eine, ich nenne es mal völlig übertrieben kleine Tragödie abspielen.
Beim Erreichen des letzten VPs, 16,1 km vor dem Ziel, hat sie aufgrund eines Verlaufens schon 99,7 km auf der Uhr. Es ist stockdunkel und es liegen ausgedehnte Waldpassagen vor ihr, in denen eine Orientierung nur sehr, sehr schwer ist, ein weiteres Verlaufen nahezu wahrscheinlich erscheint. Schweren Herzens, aber respektverdienenderweise trifft sie zusammen mit Fritz die schwere Entscheidung, hier den Lauf abzubrechen.
Hut ab!!!
Wir werten sie dann mit ihrem 50km Split bei den 50ern. Aber eines steht fest. Monika, Du kannst 100.
Petra, immer noch gut gelaunt (das wird auch bis ins Ziel so bleiben) und jetzt auch nicht mehr hungrig, am Beginn der zweiten Laufhälfte.
Monika und Fritz lassen sich derweil die Nudeln schmecken. Sollen lecker gewesen sein.
Uns drängt die Zeit, es gibt am Ziel noch einiges vorzubereiten.
Leider ist es deshalb auch nicht mehr drin an der letzten Wassesstelle, dem Hotel Cordes in Sottorf vorbeizufahren und diese zu fotografieren. Deshalb auf diesen Wege ein Dankeschön an Herrn Cordes für die Unterstützung unseres Laufes.
Die Zieleinlaufgasse.
Noch sind die Tische leer.
Für jeden Teilnehmer gibt es ein kleines Erinnerungspräsent.
Ostseekiesel mussten herhalten, da wir keine Heidekiesel gefunden haben.
Jeder handbeschriftet, jeder ein Unikat.
Marco erfindet hier was, was wir nach längerer Diskussion Ziellinie nennen und was vielleicht zukünftig den Laufsport revolutionieren wird.
Auch bei Nachbars ist geschmückt.
Warten auf den ersten Läufer.
Da ist er, Rick, der nicht ganz unerwartet den Gesamtsieg bei den 100ern herausläuft.
Punktlandung in 09h 59min 59 sec. Einen herzlichen Glückwunsch nach Luxembourg. Ich wiederhole mich gerne, ein total netter Typ und grandioser Läufer.
Vor dem verdienten Duschen und Essen (wahlweise Chilli con Carne oder Gemüsecurry) eine letzte Prüfung für jeden Läufer. Unterschreiben auf der Zieleinlauftafel. Das Gemeine war das Bücken.
Tino Günther kommt als zweiter 100er rein.
Doppelsieg bei den 50ern, Gerhard und Matthias, wobei Matthias eine etwas längere Strecke zurückgelegt hat.
Gesamtsieger und Veranstalterin.
Warum Albert seine Zielankunft noch künstlich herauszögert, wird wohl auf Ewigkeit sein Geheimnis bleiben. Vielleicht wollte er ja nicht ankommen, bevor das Essen auf dem Tisch ist.
Dennis bei seiner zweiten Zielankunft in Hamburg innerhalb von einer Woche.
So freuen sich Paulianer (FC St. Pauli Triathlon). Warum? Weil sie diesmal weder schwimmen noch radfahren mussten? Nö, wohl eher über den Sieg Christines bei den 50er-Frauen.
Ultragut diese Ultrafriesen. Frank, hier steht noch ein grün-weißer-Campingstuhl rum. Soll ich den auch mitbringen, falls Werder absteigt?
Nach zwei fast zeitlich gleichlangen Laufhälften finished Hajo seinen 100er.
Hier wird gerade ein Ultra geboren. Volker zum erstanmal länger als die berühmen 42,195 km.
Götterdämmerung. Tochter und Vater, Katrin und Peter, wie man sie kennt, gemeinsam am Start, gemeinsam über die Ziellinie. Auch Katrin hat hier heute ihre Ultrapremiere gefeiert.
Vorschriftsmäßig beleuchtet und wunderbekerzt kommt Hajo ins Ziel.
Christina unterschreibt hier gerade einen Kaufvertrag über eine gebrauchte Mitropa-Kaffeemaschine.
"Guck mal, wie gut ich mich bücken kann!!!"
Nach Mitternacht kommt Petra ins Ziel, immer noch gut gelaunt, wieder hungrig und sichert sich den Frauensieg der 100er.
Die Ultra-After-Ultra-Party endet unbestätigten Gerüchten nach um 03.33 Uhr (nur für die Statistiker unter uns).
Wer die Letzten waren, darüber decken wir den Mantel des Schweigens, nur soviel, Susanne war ett nich. .-))
Wir möchten nochmals allen Läuferinnen und Läufern, Helferinnen und Helfern, Unterstützerinnen und Unterstützer ein dickes, dickes Danke sagen, die es uns ermöglicht haben, diese Laufpremiere mit Freude und ohne größere Probleme zu veranstalten.
Danke!!!
P.S. Vor dem Lauf ist nach dem Lauf. In uns gärt es schon wieder. Eine Wiederholung ist nicht unwahrscheinlich, in etwas abgeänderter Form. Nur soviel sei verraten, haltet Euch den Ostersamstag 2014 frei, rechnet damit 111 km laufen zu müssen, geht nicht von einer Pendelstrecke aus.