oder was ist denn nun mit 'nem Kurschatten?
Sonntagmorgenfrühstück ist Rührei mit Speck-Frühstück. Viele Fettpunkte, was aber selbst die Schon- und Reduktionsköstler nicht die Bohne zu interessieren scheint.
Trotz Sonnenschein ist am Tisch 3 die Stimmung ein wenig down, wegen eines Trauerfalles in der Familie eines Tischnachbars.
Gleich um 10 Uhr in die Mucki-Bude, die schließt nämlich sonntags immer schon um 14 Uhr.
Um 11 Uhr nochmals Schlepperballett. Ich wundere mich, dass ich langsam aber sicher zum Bewegungswunder werde. Kann jetzt schon mit dem rechten Arm rückwärts kreiseln, wenn der linke das Gleiche vorwärts tut. Bis vor kurzem noch völlig undenkbar.
Schweinefilet mit Brokoli und Rosenkohl lass ich mir mittags schmecken.
Nach einer kurzen Mittagspause mache ich mich auf die Suche, nach dem Kurschatten, von dem ich im Vorwege so viel gehört habe. Mehr als die Hälfte der Kur ist schon um, ich bin immer noch ohne. Meine Ausbeute:
Zu lang und zu dürr.
Zu viele.
Zu kalt.
Endlich finde ich ihn dann, meinen eigenen Kurschatten.
Ein kleines Relaxläufle, nach der ganzen Sucherei muss aber auch noch sein.
Gemütliche 10,8 km in Richtung Grillental.
Morgen beginnt dann wieder der "Ernst" des Patientenlebens:
07.00 Uhr: Waldlauf 6 km
10.00 Uhr: Gruppen-Bodenturnen
13.30 Uhr: Einzel-Krankengymnastik
19.00 Uhr: Seminar "Schmerztherapie - Möglichkeiten und Chancen"
Schattige Grüße
Frank