Wer weiß, wann wir es das nächstemal haben werden - schönes Wetter, meine ich. Also kurzentschlossen mit Bus und Bahn zum Hauptbahnhof gefahren und dann die zweite Etappe, heute eine Kurzetappe bis Ohlsdorf unter die Füße genommen.
Das Ziel von gestern, der Startpunkt von heute, der Bahnhofsvorplatz vom Hauptbahnhof.
Den Stadtteil St. Georg tangieren wir nur peripher.
In Höhe des altehrwürdigen Hotels Atlantic treffen wir, nein nicht auf den Atlantik, auf die Außenalster.
Diese wurde annodazumal extra ausgebaggert, damit die Hamburger ihren drei Lieblingsbeschäftigungen nachgehen können.
Platz 3: Segeln
Platz 2: Nackt-Jogging
Und absolut unangefochten auf Platz 1: Dem Untergang des HSV zugucken.
Wir passieren die Kennedybrücke, die die Durchfahrt zwischen Binnen- und Außenalster überbrückt, um dann am westlichen Ufer entlang zu wandern.
Kennedy, ein amerikanischer Ex-Präsident, der hier mal zur Eröffnung der ersten Mac Donalds-Filiale war und die berühmten Worte: "Ich bin ein Hämbörger" gelassen ausgesprochen hat.
Bei diesem Wetter hat auch die Alsterschiffahrt nochmals alle ihre Seelenverkäufer auf große Fahrt geschickt.
Die Krugkoppelbrücke bildet den nördlichen Abschluß der Außenalster.
Wir folgen weiter dem Alsterlauf.
Sozialer Wohnungsbau, der sozial Stärkeren.
Das scheint den Hamburgern wichtig zu sein, deswegen sei es auch hier nochmals erwähnt.
Hamburg hat mehr Brücken als Venedig.
Ich persönlich glaube auch, viel mehr Pizzerien.
Und hier zwei weitere der mehr als zweitausend Brücken.
Und hier das Denkmal des "Unbekannten Medizinballes".
Hier rennt man auch beim Hamburg-Marathon längs, nur ein paar Meter weiter rechts und sieht nix von dieser Idylle.
Nach 11,2 km sind wir in Ohlsdorf. Beim Kirchturm, dort ist der berüchtigte Km 31 des Hamburg-Marathons, dort wo die Kölner Karneval gelernt haben.
Ich denke, jetzt wird es noch eine längere Etappe, bis zur nördlichen Stadt- und Landesgrenze. Mal sehen, wann Wetter und Lust dazu mal mitspielen.
Mors, Mors
Frank