Geplant war für heute eigentlich ein ca. 20 km langer "Eingewöhnungslauf" vom Treffpunkt in Handeloh durch das Tal der Seeve über Undeloh nach zum Camp nach Egestorf.
Da Monika kurzfristig noch absagen musste
und alle anderen bereits das Camp bevölkerten, konnte der Treffpunkt Handeloh entfallen.
Kurzfristig wird der Plan leicht umgestellt.
In der Sommersaison fahren in der Lüneburger Heide drei Ringbuslinien, davon zwei mit Haltepunkten in Egestorf. Tolle Sache und dann sogar noch kostenlos.
Wir nehmen den 09.18 Uhr Bus in Richtung Holm-Seppensen. Der Busfahrer wird sich wohl noch lange an uns erinnern, aber darüber hüllen wir besser das Tuch des Schweigens.
"Eine Busfahrt die ist lustig, eine Busfahrt die ist schön, ja da kann man mal die Heide von der andren Seite sehn,..."
Uwe ist a weng traurig, dass die hier mit Volvos und nicht mit dem Ikarus 66 den ÖPNV abwickeln.
In Holm steigen wir aus, ungefähr 500 Meter hinter der eigentlichen Haltestelle. Zu spät bemerken wir, dass wir dort eigentlich raus wollten. Als das der Fahrer bemerkt tritt er voll in die Eisen und hält extra für uns an, froh uns endlich los zu sein.
Das Starterfeld des heutigen Tages. Uwe und Achim, alias Axel begleiten die Läufer Marianne, Marc und Frank.
Für Susi und Judith haben wir eine verkürzte Walkingstrecke ausgesucht, so dass wir sie zweimal unterwegs treffen müsste. Eigentlich. Vorausgesetzt sie halten sich an den ihnen zugedachten Weg.
Wir laufen zunächst einen kleinen Umweg, erklimmen den 79 m hohen Pferdekopf. Übrigens die erste und letzte Bergwertung, die Marianne nicht für sich entscheiden wird.
Danach folgt das Abenteuer "Überquerung des wild daher rauschenden Büsenbaches". Noch ist die Lauftruppe unsicher, ob sie sich der äußerst fragil wirkenden Konstruktion dieser diese tiefe Schlucht überspannenden einzigen selbsttragenden Balkenbrücke der nördlichen Hemisphere anvertrauen soll.
Geschafft!!! Marianne hat hier gerade ihre erste Heidschnucke gefangen, die sie auch an den folgenden Tagen immer an der Leine mit sich führen wird und der sie bereits nach drei Tagen das Bellen und das Schwanzwedeln beigebracht haben wird.
Für Uwe ist hier Stop. Ciao Bello.
Hinter Handeloh mit Kurs auf das Seevetal.
Hier geht´s ins Seevetal.
Und da ist sie, die noch junge Seeve.
Wie geplant (man staunt) treffen wir in Wehlen auf unsere beiden Walkerinnen.
Noch mehr staune ich, zu hören, dass sie bereits geschlagene 20 Minuten auf uns warten.
Waren sie so schnell, waren wir so langsam???
Erst viel später, eines Abends, nach dem 5. oder 6. Bier verplappern sie sich, dass sie mal wieder eine Abkürzung auf der schon abgekürzten Strecke gefunden haben.
VP-Chef Uwe und Gehilfe Axel haben im Vergleich zu den Vorjahren nen echt lauen Job.
Gut gestärkt laufen und radeln sie wieder.
Und überall blüht schon die Heide in ihren schönsten Farben.
Wir passieren die Formel-1-Rennstrecke von Meningen.
Heide und Waldgebiete wechseln sich in schöner Regelmäßigkeit ab, damit´s nicht langweilig wird.
"Mein Vater war ein Wandersmann...
...und mir liegt´s auch im Blut...."
"Ich will auch endlich sonne Stöcke haben."
Dann kommen wir nach Undeloh.
Denkmal für den unbekannten Erfinder des ersten Rades.
Tiefflieger.
Öffentliche Bedürfnisanstalt zwischen Undeloh und Egestorf.
Blick über die Weiten der Prärie.
In Sudermühlen werden wir angemessen begrüßt...
und treffen auf eine Gruppe des Lauftreffs Rollator Potsdam.
Kurz vor dem Zieleinlauf. Marc macht sich die Topographie zunutze, lässt auf dem schmalen Weg keinen mehr überholen und gewinnt somit die erste Etappe. Somit ist er der erste standesgemäße Träger des gelben Trikots.
Und zisch und klack und wech.
Und bald danach sind alle wieder vereint.
"Interessante Geschichte, wirklich!"
"Na, wenn´s euch nicht interessiert."
Das Naturbad lockt,...
ich folge seinem Rufe.
Aber zunächst müssen die Baderegeln auswendig gelernt werden,...
über deren Einhaltung Schwimmmeisterfachgehilfe Uwe mit Argusaugen wacht.
Unser Nachtmahl, extra unscharf gemacht, um keine Schleichwerbung für die Landschlachterei Albers in Egestorf zu machen. Dies ist schließlich ein werbefreier Blog. Sehr gut hat´s gemundet, nach heute genau 30,0 km.