Morning has broken
Der Brocken ruft, aber ich erhöre ihn nicht. Zu umständlich. Einen Weg könnte ich wohl laufen, aber dann bleibt das Problem Rückweg mit dem Bus. Gibt keine direkte Verbindung Brocken - Hasselfelde. Und das Auto lasse ich im Urlaub gerne unbewegt.
So nehme ich heute wieder den Bus,...
steige in Rübeland aus.
Da freut sich das Sammlerherz.
Genau
Zu meinem nächsten Ziel muss ich am Kalkwerk Mühlental vorbei.
Walking on the moon.
Auf der Suche nach dem Galgenberg. Heute gibt es da zwar keine öffentliche Hinrichtung, aber ne Stempelstelle soll dort sein.
Und das issa.
Blick auf Elbingerode.
Blick in Elbingerode.
Südlich von Elbingerode dann der nächste Kalk-Tagebau. Kiloweise schluck ich hier Staub, weil die einzige Piste, die dran vorbeiführt auch stark von Autos befahren wird. Kein besonderes Vergnügen, da es sowieso auch ganz schön warm ist.
Nach ner halben Stunde Laufzeit wird es wieder ruhiger und unstaubiger.
Trogfurther Brücke
Blick nach Westen auf die Überleitungssperre.
Dieser Weg hießt "die Lange", ein ehemaliger Handelsweg, der fast nur geradeaus führt. So bin ich froh, dass ich...
...nach drei Kilometern wieder auf die Via Romea, den Harzer Hexenstieg, den Weg deutscher Kaiser und Könige des Mittelalters im Harz, den Harzklubwanderweg rotes Quadrat und den Harzklubwanderweg blaues Andreaskreuz abbiegen kann.
Wegen Bauarbeiten und einer damit einhergehenden Wegsperrung,...
muss ich einmal um das Vorbecken Rappbode herum laufen.
Im Anflug auf Hasselfelde.
Und hier dann ein paar Farbimpressionen aus Hasselfelde:
Nach genau 24 km bin ich wieder am Campingplatz.
Schon freudig begrüßt, ...von Günther.
Mit der Einsamkeit und Ruhe ist es vorbei. Am Wochenende ist hier Reisschüsseltreffen, ich glaub die nannten das TRX-Treffen, oder so. Auf jeden Fall, ich schätze mal so ca. 100 Yamahas und deren stolze Besitzer.
War ganz lustig, das Treiben zu beobachten, Ruhe hatte ich ja auch genug. Interessant wäre es am Sonntag gewesen, bei deren Abreise eine Alkoholkontrolle zu machen. Wäre wohl jeder zweite Lappen futsch gewesen.
Das muss man wissen, wenn man den Harz besucht. An Wochenenden, bei schönem Wetter ist Schluß mit Ruhe und Beschaulichkeit. Dann wird der Harz zur Motorradrennstrecke. Kein Wunder, dass ich Einheimische gesprochen habe, die am liebsten Sand oder Öl in jede Kurve gießen würden. Dabei ist wohl nicht die Masse der Biker das Problem, sondern wenige Einzelne, ausgeräumter Auspuff, Helmkamera und mit 120 Sachen durch die Ortschaften.
Das konnten wir ja schon im Vorjahr beim Hexenstieg-Etappenlauf beobachten.
Also, wer den Harz wirklich geniessen will, der reise am Sonntagabend an und am Freitagabend wieder ab.
Dank der vielen neuen Gäste hat heute das Campingplatzrestaurant geöffnet. Ich lass mir den Kutscher-Teller schmecken.