Montag, 24. September
Morgens, zehn nach zehn in Südtirol.
Zehn Minuten später starte ich zum heutigen Lauf, alleine, weil Elke muskuläre Probleme hat und deshalb vernünftigerweise auf dem Ofenbänkle liegen bleibt.
Die Sicht ist a weng besser als gestern, das Wetter aber allgemein schlechter. Heute ist auch Regen dabei.
Wie so oft laufe ich ohne festes Ziel los, entscheide dann ganz spontan wo es hin geht.
Auch egal heute, da ich sowieso nicht allzuviel sehen kann.
Ich entscheide mich dann für den Weg ins Nachbartal, auf die Hollenzalm rauf.
Ab uns an begegnen mir gar wundersame Geschöpfe im nebelverhangenen Grau.
Nach 4.2 km komme ich auf der Hollenzalm (1831 m) an.
Von hier kann man rauf aufs Hörndljoch, mehr als 2500 m hoch.
Der Weg wird immer abenteuerlicher,...
... ist aber gut gekennzeichnet. So oder....
so.
Auf 2200 Metern Höhe siegt dann doch die Vernunft (oder verlässt mich der Mut) und ich kehre um.
Alleine und dann bei diesem Wetter, ne besser nicht.
Der Rückweg geht dann fast nur bergab.
Nach 12,2 km und 1000 Metern bergauf und wieder bergrunter bin ich dann wieder zurück am Startort.
Abends schmeckt´s dann italienisch.
Ciao