Freitag, 19.September 2014
Langes Wochenende. Drei Tage. Zeit, sich mal wieder im Harz blicken zu lassen.
Gar nicht so leicht, kurzfristig noch ne Unterkunft zu kriegen. Aber schließlich klappt es doch, in der Nähe von Wernigerode. Das passt, fehlen uns in dieser Gegend doch noch so einige Stempel im Harzer Wanderpass.
Sonnenaufgang an der A 7. Noch sieht es gut, soll aber schlechter werden. Und in der Tat, hinter Hannover schüttet es aus Eimern, selbst die Scheibenwischer schaffen es im schnellsten Gang nicht mehr. Das kann ja heiter werden. Im Harzvorland wird es dann aber weniger und am Harzrand ist glücklicherweise Schluß mit nass.
So geniessen wir einen fast ungetrübten Blick auf den Brocken.
Erstes Ziel, Wernigerode.
Eine der Hauptattraktionen dort, die HSB (Harzer Schmalspur Bahn)
Und immer wieder was zum Fotografieren.
Ungebügelte Hemden beispielsweise.
Oder ich sitz den ganzen Tag am Fenster,... Nachbarn beobachten.
Und über die Wohnzimmercouch häng ich mir nen röhrenden Hirsch.
Oder ich lass die Puppen tanzen.
Ausserhalb von Wernigerode, mit Alleinlage mitten im Wald, nur über Forststraßen erreichbar liegt unser Hotel, das Waldgasthaus Steinerne Renne.
Ich sitz den ganzen Tag am Fenster,... Nachbarn beobachten.
Vor dem Abendessen ist dann noch etwas Zeit für eine kleine Wanderung von sechs Kilometern.
Die Stempeljagd ist eröffnet, hier am Ottofelsen.
Dann gehts auf den Felsen hinauf.
Wie Kate Winslet kurz vor der titanischen Begegnung mit einem Eisberg.
Und mal wieder so ein blödes Selfie.
Ottos kleiner Bruder Gerd.
Täglichläuferins Schicksal. "Ich muss dann mal eben noch ne Meile laufen."
Nicht-Täglichläufer können die Naturschauspiele dafür in aller Ruhe geniessen.
Und nun dürfen wir uns auch hier den Stempel holen, sind jetzt ja hingewandert.