Mittwoch, 30. September 2015
Lissabon.
Stadt der Schriftsteller.
Stadt des Fado.
Stadt der Seefahrer.
Fluss und Meer.
Sieben Hügel.
Winzig schmale Gässle, große breit ausgebaute Straßen.
Ist es vermessen zu sagen, dass jede Stadt, jede Landschaft ihren ganz eigenen und unverkennbaren Duft hat.
Wir schlafen wunderbar in unserem kleinen Palast. Frisch und unternehmungslustig beginnen wir den Tag, welcher uns sonnig begrüßt.
Landestypisch nehmen wir unser Frühstück in der nahe gelegenen Pasteleria mit Galao und Croissant ein. Die jüngere Generation macht sich bereit für den Arbeitstag, die reiferen Damen trudeln nacheinander, miteinander mit großem Hallo, Bacis austauschend ein und genießen ihren Bica.
Wir sind begeistert von diesem aufmerksamen fröhlichen Miteinander, der entspannten Atmospäre welche die Menschen mit in ihren jeweiligen Tag hineingeleiten.
Gestärkt schlendern wir über den Markt, durch die Gassen der Stadt. Lassen uns treiben, erholen die Beine mit einer Tramfahrt. Jedes Viertel hat seine eigene, ganz persönliche Ausstrahlung.
Wir bewundern die Vielfalt der Azulejos, gucken Leute, sind erfüllt mit Freude.
Neben wunderschönen, gepflegten Häusern, Anlagen stellen wir auch viel Verfall, Morbidität fest. Etwa jedes zweite bis dritte Haus steht zum Verkauf.
Abends schütteln wir die Beine bei einem Läufle in einen weiteren Stadtteil aus; Frank länger, Elke kürzer.
Anschließend stärken wir uns bei köstlichem Essen in einer kleinen Kneipe, im Hintergrund siegt Benefica Lisboa gegen Atletico Madrid.
wir frühstücken. Erstaunlich, für zwei Tassen Kaffee und zwei Sandwiches oder Kuchenstücke zahlen wir in Portugal zusammen weniger als in Deutschland für eine Tasse Kaffee. Und das wo sonst die Preise den deutschen sehr angepasst sind.
zum Tejo. Von dort geht es auf eigenen Füssen Richtung und durchs Alfama-Viertel, Lissabons ältestem Stadtteil.
Die meisten Gassen kann man nur zu Fuß erreichen. Dort wo motorisierter Verkehr möglich ist, wird es eng. Beosnders auffällig sind die Fliesenverzierungen an vielen Häusern, die sich ansonsten eher in mehr oder weniger baufälligen Stadien befinden.
Kurze Pause und dann geht´s weiter mit Atmosphäre schnuppern. Ohne Reiseführer, ohne festes Ziel, sich einfach treiben lassen und dabei das Leben beobachten.
Zurück in der Innenstadt führt kein Weg an dieser Ginjinha-Bude vorbei. Hier gibt es lecker Sauerkirschlikör. Treffpunkt für Alt und Jung, Einheimische und Touristen.












































































