Samstag, 3. Oktober 2015
Ein neuer Tag beginnt.
Sonnig. Mit einmalig schöner Aussicht auf die Brücke des 25.April und die riesengroße Christusstatue auf der gegenüberliegenden Tejoseite.
Der 25.April 1974 ist ein großer und wichtiger Tag, er bezeichnet das bewaffnete, jedoch unblutig verlaufende Ende der 48-jährigen faschistischen Diktatur, und wird die Nelkenrevolution genannt.
In jedem noch so kleinen Ort wird diesem Tag durch Statuen, Straßennamen usw gedacht.
Für uns heißt es heute Abschied nehmen vom Minipálacio.
"Und kein Blumenstrauß hat für mich je die farbige Vielfalt Lissabons im Sonnenlicht" - Fernando Pessoa -
Vorab von Frank klug organisiert steht der Mietwagen bereit, welcher uns entlang der Atlantikküste zu unserem nächsten Ziel bringt. Immer wieder halten wir an, genießen an einem besonderen Aussichtspunkt die Landschaft.
Peniche.
Eine Erkundungsrunde durchs Dorf nach einem schon zur Gewohnheit gewordenen Pastelaria-Besuch.
Immer wieder fällt uns eine kleine Besonderheit auf: in jedem Ort gibt es ein Büro der kommunistischen Partei und dies unweit der Kirche. Kämen Don Camillo und Pepone - oder ihre portugiesischen Pendants - disputierend daher, wunderte uns dies keineswegs.
Während Frank entdeckungsfreudig die Halbinsel umläuft, macht Elke sich auf den Weg die berühmte Klöppelschule zu suchen.
Wir staunen.
Jeden Tag erleben wir so viel.
Gewinnen neue Erkenntnisse und erweitern unseren Horizont.
Unser heutiges Ziel, Peniche. Die Stadt, zweitgrößter Sardinenhafen Portugals, liegt sehr schön auf einer Halbinsel.
Rein zufällig habe ich beim Laufen dieses Restaurant entdeckt, zwischen all den Schicki-Micki-Restaurants. Und wir werden nicht enttäuscht.


























































