Sonntag, 4. Oktober 2015
"Alles hängt davon ab,
ob man diese gelbe Blume als eine von vielen ansieht
oder
eben nur als jene gelbe Blume." -F.P. -
Ein neuer Tag, die Atlantikluft beschert uns einen kräftigen Appetit im stylischen Frühstücksraum, bevor zur Umwanderung der Halbinsel aufbrechen.
Auf zu neuen Horizonten!
Sehr kräftiger Wind und bedrohliche Wetterwolken begleiten uns bei unserer Ent-deckungstour. Muito Tempo.
Erfrischend.
So beschließen wir uns zu einem weiteren Ausflug auf den Weg zu machen.
Von Peniche nach Óbidos ist es nicht weit.
Das alte Städtle zeigt sich uns sehr sympathisch. Ein Spaziergang auf der mittelalterlichen und vollständig erhaltenen Stadtmauer schenkt uns besondere Aussichten auf Land, Leute, Gärten.
Von unserer nachmittäglichen Gewohnheit mögen wir nimmer abrücken.
Also Bica e tortas. Welch ein Genuss. Frisch aus dem Holzofen. Wir sitzen sozusagen als Gäste mit in der Backstube. Immer wieder schaut mal ein Einheimischer rein zu einem kleinen Schwätzle. Muttern hat vom Backofen und dem riesigen Teigtisch, der Café und Backstube etwas voneinander trennt, Mann und Töchter voll im Griff. Nur der Sohn seilt sich hin und wieder leise wortlos ab.
Frank freut sich auf´s Abendessen, sein portugiesisches Lieblingsgericht, Feijoada. Gibt es heute doch nicht, also etwas vom riesengroßen Grill. Für Elke hat der Koch, Franco, ein köstliches Veggiesüpple vorbereitet.
Das Meer rauscht.
Eine traumschöne Hintergrundmusik, um behütet, entspannt einzuschlafen.
Vom Atlantik zieht ein Tiefdruckgebiet herein. Erst mal Schluss mit sonnig, zunehmend stürmisch wird es werden. Vorboten für richtig schlechtes Wetter am darauffolgenden Tag.
Am Ende der Wanderung um die Halbinsel von Peniche ist noch so viel Tag über, so das wir uns auch noch Obidos anschauen können.
Die Kleinstadt ist für seinen erhalten gebliebenen, vollständig von begehbaren Stadtmauern umgebenen, und von blumengeschmückten Gassen durchzogenen historischen Ortskern bekannt.
Der Rundgang auf der Wehrmauer dauert ca. 1 Stunde und bietet schöne Ausblicke aufs Land und Einblicke ins Dorf.
Wer nicht glauben will, muss fühlen. Fast unvorstellbar, aber eine besonders große Welle spritzte ca. 30 Meter hoch. Alle Leute auf dem Aussichtspunkt waren durchnässt.












































































