Der 4. Heidschnucken-Ultra brachte nicht nur die Läufer, sondern zum ersten Mal auch uns, das Orga-Team, an die Grenzen. Hatten wir bisher gedacht und auch aus den Erfahrungen heraus immer wieder bestätigt bekommen, dass wir durch die drei angebotenen Startzeiten das Läuferfeld gut im Griff zu haben, so wurden wir in diesem Jahr eines Besseren belehrt.
"Schuld" daran waren zwei "Irre" (das ist jetzt positiv gemeint), die von Anfang an sehr viel Druck gemacht haben, merklich auf Sieg und neuen Streckenrekord liefen und die Langsamen am Ende des Feldes, die aufgrund der außergewöhnlich hohen Temperaturen, noch langsamer unterwegs waren, als wir uns das hochgerechnet hatten.
Aufgrund der hohen Temperaturen haben wir, um Druck von den Teilnehmern zu nehmen, die Cut-Off-Zeit aufgehoben. Als die beiden Letzten jedoch am VP 3 (km 54) ankamen, war die Zeit so weit fortgeschritten, dass wir sie zwar nicht aus dem Lauf nehmen mussten, ihnen aber keine weitere Unterstützung auf der Strecke zusagen konnten. Konsequenterweise und zu unserer Erleichterung gaben sie dann an dieser Stelle auf. Mittlerweile aber waren die beiden Ersten aber so weit, dass wir das VP-Team nicht mehr rechtzeitig nach Buchholz hin kriegten. Folge war, dass sie dort nur auf einen noch ungenügend ausgestatteten VP trafen und auch ihre Dropbags nicht zu rechten Zeit dort waren. Dafür können wir uns nur entschuldigen und müssen überlegen, ob wir, um solche Pannen zu umgehen, mehr und strengere Cut-Off-Zeiten einführen müssen. Vielleicht ja auch eine Geschwindigkeitsbegrenzung?:-)
Doch nun zum Lauf. Zum ersten Mal in der Geschichte der Heidschnucken-Ultras haben wir es geschafft alle drei Startergruppen pünktlich auf die Strecke zu kriegen, zum ersten Mal waren sogar Teilnehmer vor uns am Start eingetroffen.
Die 6-Uhr-Starter. Sören mit neuer Taktik, Rückwärtslaufen. Da sieht man nicht, was noch so alles vor einem liegt.
Die Wasserstelle in Behringen, eingerichtet von Schumanns Gasthaus. Hier hat der Wirt mit Eiswürfeln spontan auf die Wetterlage reagiert.
Auch wir reagieren auf die Wetterlage und "erbetteln" uns, meist bei Privatleuten zusätzliche Erfrischungsstellen, zumeist mit Wasser befüllte Eimer. Leider, so erfahren wir später, nehmen viele Teilnehmer diese gar nicht wahr.
die "Irren" sind schon im Anflug. Am Essen zeigen sie aber kein Interesse, halten nur den Kopf unter den Wasserhahn.
Am VP 5 in Buchholz erwarten Monika und allerlei Leckereien die Läufer und das Helfer-Team. Wir selber können uns dort in diesem Jahr nicht blicken lassen, müssen schnell Richtung Ziel, da dort ja alles bereit sein soll, wenn der oder die Ersten dort ankommen. In den Vorjahren hatten wir immer genügend Zeit uns bei Monika und Hans-Jürgen auch ein wenig verwöhnen zu lassen. Leider erfahren wir auch zu dieser Zeit, dass Petra aus dem Rennen ist, Zeitdruck hat ihr wohl zu schaffen gemacht. So haben wir das nächste Problem. Zwar steht in unserer Ausschreibung, das wir nur dafür Sorge tragen, dass ausscheidende Teilnehmer zum nächsten Bahnhof kommen, nur bei Gelegenheit zum Ziel gebracht werden können. Dank des resoluten Sepp kriegen wir sie aber alle bis zum Zielort.
Nachgestellter Zieleinlauf von Torben, deshalb ohne Schuh. Torben kam zu früh, zu schnell und ohne Vorankündigung den Berg raufgestürmt. Zu schnell um meine Kamera einsatzbereit zu kriegen.
Bis 20 km vor dem Ziel im Gleichschritt mit Torben. Dann durch eine Schwächephase doch deutlich abgehängt worden, der Gesamtzweite, Hermann.
Das waren ein paar Impressionen vom diesjährigen Heidschnucken-Ultra.
Während Elke schon nach einem Termin für den 5. Heidschnucken-Ultra sucht, bin ich mir noch unschlüssig, ob dieser stattfinden wird. Grund ist, dass wir diesmal gemerkt haben, dass wir an unsere Leistungsgrenzen gestossen sind, was die Abarbeitung der VPs angeht. Hätten wir nicht eines oder sogar zwei Autos und drei Helfer mehr als sonst an der Strecke gehabt, dann wäre die Orga voll in die Hose gegangen.
Aber woher soll man eine ausreichende Zahl von Helfern bekommen? Ich denk mal drüber nach...
Auf jeden Fall unseren ganz, ganz herzlichen Dank an alle Unterstützer und an die Helfer und Helferinnen des 4. Heidschnucken-Ultras. Ihr wart wieder Spitze!!!
















































































