Wir haben uns wohl gestern nicht genügend angestrengt. Weder Marianne noch mir tut heute Morgen beim Frühstück irgendwas weh. An ausreichendem Trainingszustand jedenfalls kann es nicht liegen. Egal, dann ist für nächstes Jahr noch Steigerung möglich, beim Brocken-Marathon. Vielleicht klappt es ja wieder. Heute aber trennen sich erst mal wieder unsere Wege. Marianne und Uwe zieht es gen Heimat, mich wieder tiefer in den Harz hinein. Bis zum frühen Nachmittag wird dafür Regen mal wieder mein Begleiter, in der Folge dann auch die Füße nass. Vom Campingplatz biege ich rechts auf die B 27 und fahre nur ein paar Kilometer bergauf bis zum Schaubergwerk Büchenberg. Von dort bringt eine etwa 8 km lange Wanderung zur Zillerbachtalsperre zwei neue Wanderstempel-Einträge.
Der nächste Stopp in Elbingerode. Hier ist sonntags tote Hose. Außer einer Dönerbude nix offen. Ich marschiere einen Kilometer zum Tagebau Elbingerode. Hier bin ich vor ein paar Jahren an einem heißen Sommertag, an einem Werktag, durchgelaufen. Da hing die Luft voll Kalkstaub, das Atmen fiel schwer. So habe ich wohl seinerzeit den Stempel 39 völlig übersehen, am Rande des Tagebaus. Heute finde ich ihn. Zur Belohnung spendier ich mir einen Döner.
Gut gestärkt geht die Fahrt weiter über die Staumauer der Rappbodetalsperre. An der Köhlerhütte finde ich eine Parklücke, die groß genug für einen 12 Jahre alten Peugeot 206 SW und Coco ist. Eine weitere Wanderung von hier von drei Kilometern Länge bringt den vierten und letzten Stempel für heute, den am Rotestein, einem schönen Aussichtspunkt an der Rappbodetalsperre.
Dann ist es auch langsam Zeit den nächsten Campingplatz anzulaufen. Heute soll der „Am Bärenbache“ in Hohegeiß werden. Sehr netter Empfang dort und alles was man braucht.
(Coco haben wir heute 42km durch die Gegend gezogen)












































