Wegen technicher Probleme mit einem Tag Verspätung.
Advent.
Irgendwann, bei Einigen unter uns ist es schon bißle her, lernten wir, dass die Begrifflichkeit von den Griechen und den Römern stammt. Vorchristlich und christlich geprägt.
Ankunft,
Vorbereitung,
Hellwerden.
Für mich auch eine Zeit, mich immer wieder neu in das Abenteuer mit mir zu begeben.
Mit mir.
Mit den Menschen, welche mir an die Seite gestellt sind.
Menschen, welche mir kostbar und lieb sind.
Mit den Menschen, welchen ich begegne.
Menschen, welche mir fremd geworden sind.
Menschen, welche mich anfeinden, ablehnen.
Auch Menschen, welchen ich früher begegnet war, die einen wie auch immer gearteten Impuls auslösten, der sich weiter durch mein Leben zieht.
Advent ist für mich also eher ein Unterwegs-Sein.
Ein bewusstes Wahrnehmen des Weges.
Der Umwege.
Des Verlaufens.
Des Voranpreschens. Des Zögerlichseins. Des Zurückziehens.
Des Neuanfangendürfens.
Jeden Tag und jeden Tag neu.
Advent ist auch die Zeit des Hinterfragens eingeschliffener Gewohnheiten.
Tun sie mir gut?
Sind diese für andere Menschen eine Bereicherung, eine Erhellung oder eine dunkle Schatten werdende Last?
Also ist Advent auch eine Zeit des Sich-Zurück-Nehmens im Aufeinander-Zu-Gehen.
Sich neu öffnen, neues Licht auf eine bislang verborgene Facette der Persönlichkeit werfen.
Adventszeit ist Abenteuerzeit.
Und gerade die stillen, ganz leisen Abenteuer lassen es licht und hell in uns werden.
Zünden ein neues Licht in uns an, das starkwerdend herausstrahlt.
Ansteckt.