Zunächst einmal vielen Dank für Eure rege Anteilnahme, für die vielen Kommentare. Leider fehlt mir die Zeit, auf jeden zu antworten.
Aber nun zum Kurtag Nummero 4.
Leise rieselt der Schnee, ganz leise, ganz zart.
Erstes Duschen und dann zum Frühstück. Ganz leer ist es hier heute Morgen. Haben die gestern alle gefeiert, oder was? Naja, so wie ich auch, wird heute jeder kaum Programm haben.
Die Bedienungen kennen mittlerweile meine Begehren und erscheinen ganz von alleine mit der großen Sprühsahneflasche, wenn ich mit meiner Schüssel Magerquark und Früchten, zur Anreicherung derselben daher gestratzt komme. Die doppelte Portion Rührei mit Speck kann ich noch gänzlich unbeobachtet verschlingen, dann kommt Petra, meine „Tischdame“. Ich schinde wieder einmal unverdienten Eindruck, ob der Portion „Mager“-Quark mit Früchten. Gesund, gesund!!!
Petra, Diabetis und Cholesterin, bekämpft diese Leiden ebenfalls tapfer, mit Rührei und Speck.
„Lass es Dir schmecken, Petra.“ Wir lachen beide. Humor hat sie ja.
(Blick in die Therme, in rund das Blubber-Becken, dahinter das Pippi-Becken, rechts das Eisbär-Becken)
Vor dem 10 Uhr-Termin, Schlepper-Ballett, verordne ich mir eine halbe Stunde Blubber-Becken (Whirl-Pool). Entspannung pur für die doch leicht müde Muskulatur. Bevor man ins Becken steigt, Duschen natürlich, das zweite heute.
Zum Schlepper-Ballett, so mein Plan, will ich mir einen Platz im Eisbär-Becken (28 Grad C) suchen.
Kurz mit dem dicken Onkel des rechten Fußes eingetaucht und ich ändere meinen Plan. Ich suche mir einen Platz im Pippi-Becken (34 Grad C).
Neben mir sucht sich jemand, Typ „wohl nicht ganz helle“, auch einen Platz. „Boah, ist ja wie Winter heute, das Wetter“. „Jau!“, mehr fällt mir auf die Schnelle, ob solch trefflicher Beobachtungsgabe nicht ein.
Die heutigen Übungen outen mich mal wieder als Bewegungslegastheniker. Nicht einfach, fast unmöglich, Seitwärts-Bewegungen mit den Armen zu machen, wenn die Beine gleichzeitig nach vorne und hinten am Schwingen sind.
Das dritte Duschen danach.
Gemütliches Mittagessen, heute Rotbarschfilet und der übliche Salatteller.
(Der hamburgische Patient neben Bundesbahnoberschaffner Jörg)
Danach gleich in die Laufklamotten. Hausberg und Oder-Stausee sollen es heute werden.
Feinstes Trail-Running rauf zum Hausberg, 120 positive Höhenmeter. Oben angekommen übe ich das mir gestern von Monika erklärte Abwärtsschweben. Macht Spaß und ist schneller als mein übliches Gestampfe. Lust auf mehr, deshalb streiche ich Oder-Stausee und laufe den Kummel rauf zum Bismarckturm (240 positive Höhenmeter). 10,2 km werden es so heute, fast ausschließlich auf Trails.
(Hausberg)
(Blick von oben)
(Bismarckturm auf dem Kummel)
(Trail-Running vom Feinsten)
Wieder zurück ist Kaffeestunde. Vorher aber noch schnell die vierte Dusche heute.
Schon interessant beim Kaffee, den ewigen Nörglern und Motzern zuzuhören. Und denen die vom Abenteuer Bismarckturm erzählen, wie sie heute den Berg erobert haben. Ich hab sie gesehen. Im Bus!!!
Ganz ruhig wird dieser Tag ausklingen, morgen früh, mitten in der Nacht geht´s wieder verschärft los.
Was steht morgen an?
07.00 Uhr: Waldlauf, 6 km
10.30 Uhr: Bodenturnen (Krankengymnastik)
11.15 Uhr: Vollbad-Melisse
Nachmittags: Muskelaufbautraining
19.00 Uhr: Seminar „Risiken durch Alltagsdrogen“