Wer diesen Weg, so wie wir ihn gestern gelaufen sind, läuft, läuft durch das Alte Land, westlich von Hamburg gelegen. Ein beliebtes Ausflugziel, nicht nur für Hamburger. An schönen Wochenendtagen kriegt man dort kaum ein Bein an Deck. Weil es aber gestern bedeckt war und auch nur 14 Grad C kalt, konnten wir dort ganz gut laufen.
Mit der S-Bahn fahren wir nach Stade, einer alten Hansestadt, einst bedeutender als Hamburg.
Gut erhaltene historische Bausubstanz ergibt eine sehenswerte Altstadt.
Stade war auch schon schwedisch.
Das historische Rathaus.
Am Fischmarkt
Historischer Hafen mit Ewer Willy
Sichere Geldanlage
Blick auf den Stadthafen, heute hauptsächlich durch Freizeitschifffahrt genutzt. Die Stader Hafenanlagen liegen heute direkt an der Elbe, bei Bützfleth.
Kaum aus der Stadt raus,...
...schon mittendrin, in den Obstfeldern.
Nach 5 km kommen wir zum Elbdeich.
"Wollen wir mal nen Blick riskieren?"
"Jau."
Geheimtipp: Privates Schifffahrtsmuseum in Twielenfleth, Schlüssel gibts beim Bauern nebenan.
Zwischen Deich und Reetfeldern.
Schäfchen zur Linken, das Glück tut dir winken.
Oberfeuer in Grünendeich
Der Hauptanziehungspunkt im Alten Land für Rad-, Auto- und vor allem Motorradfahrer.
Imbissbudenplatz am Lüheanleger. Ganz in Ordnung, wenn man Gestank und Lärm mag.
Hier beginnt aber auch der wohl schönste Teil des Alten Landes, der Weg auf dem Deich entlang der Lühe, von der Mündung bis Horneburg. Ist zum Glück auch nicht ganz so überlaufen.
So können wir ungestört laufen.
Was die Brooklyn-Bidge für New York, die Köhlbrandbrücke für Hamburg,
das ist die Hogendiekbrücke für Steinkirchen.
Und immer schön auf dem Deich
Von Horneburg aus nehmen wir wieder die S-Bahn nach Hamburg.
Streckenlänge knappe 25 km, die aber beliebig ausgeweitet werden können. Auch Jork, Buxtehude und die Deiche entlang der Esten sind einen Lauf wert.
Das schönste nach jedem langen Lauf, ein Bad.