Sonntag, 1. Dezember 2013
In der Nacht ergiebige Regenfälle.
Leider hat es mit dem thailändischen Kochkurs (cooking class) nicht geklappt, so beschließen wir aufgrund des ungünstigen Wetters, welches auch die angedachte Tour zu einer Teeplantage nicht möglich macht, heute nach Chiang Mai zu fahren.
Busfahrt, eine Reihe, fünf Plätze, wir nehmen ganz hinten Platz. Der Bus füllt sich, eingeklemmtes Sitzen, 09.30 Uhr bis 14.00 Uhr.
Frank ist auf Zimmersuche, ich sitze in einem Restaurant an der Straße, beobachte das quirlige Treiben.
Ein schönes, neu eröffnetes Guesthouse mit tollem Zimmer, kleiner Pool.
Nachtmarkt, gründlich mehrfach verlaufen.
Trockenen Fußes kommen wir zum Frühstück.
Klingt langweilig,jeden Morgen Reis- oder Nudelsuppe. Ist es aber nicht, denn jede schmeckt anders, jede Köchin hat da so ihr spezielles Rezept.
It´s raining again.
Von außen macht der Bus einen besseren Eindruck als die letzte Gurke.
Von innen auch. Leider bleibt es nicht so schön leer, sondern es wird mehr als voll.
So sind wir mehr als froh, dass die fünf Stunden Fahrt nach gefühlten 9 Stunden vorüber sind.
Als erstes in Chiang Mai wird ein schönes Restaurant für Elke gesucht, wo sie zusammen mit unserem Gepäck die Ergebnisse meiner Zimmersuche abwarten kann. Anderthalb Stunden bin ich unterwegs, riesig ist die Auswahl, aber kaum was so richtig zusagend. Dazu kommt, dass mir hier die Orientierung sehr schwer fällt, obwohl die Straßenzüge in der 2 Quadratkilometer großen Innenstadt alle rechtwinklig zueinander verlaufen. Das dürfte doch eigentlich kein Problem sein. Doch, war es aber. Zweimal links, dreimal rechts und aus war mit Orientierung.
Doch schließlich finde ich dieses schöne Hotel und geraume Zeit später auch Elke wieder.
Erst vier Wochen alt sind die Zimmer.
Dann erkunden wir die Innenstadt, mit etlichen Verläuferlis.
Hier ist der Handel per Taschenrechner schön zu beobachten. Nachdem Eröffnunsangebot der Verkäuferin in grün (natürlich völlig überteuert) gibt (mit ungläubigem bis entsetzem Gesichtsausdruck) die Handelspartnerin ganz rechts ihr Gegenangebot ab. Man beachte den ungläubige bis entsetzten Gesichtsausdruck der Dame in grün.
Welche Köstlichkeiten sich wohl hier wieder verbergen?
"Yes, have chicken.
Ich bin klein, mein Herz ist rein,
drum schlaf ich auf mein Moped ein.
Opi...........................................................................................................................................................................................um.
Frappierend diese Ähnlichkeit.
Bevor wir uns (ich mich) dann nochmals so richtig verlaufe(n) haben wir hier uns zum Glück nochmal gut gestärkt.
Wie immer vor kurz vor Weihnachten,............. Probleme bei der Paketzustellung.