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Blog von lebenundlaufen

Hier werden privat ausgerichtete Laufveranstaltungen angeboten. Aus Termingründen haben wir zur Zeit noch keine aktuellen Planungen für 2018 in Arbeit. Besonders nach dem Termin für den 6. Heidschnucken-Ultra wird immer wieder nachgefragt. Dieser muss mit hoher Wahrscheinlichkeit im Jahr 2018 erntfallen, wir hoffen 2019 diesen wieder anbieten zu können.


Leben und Laufen im Land des Lächelns, Tag 5

Veröffentlicht von Elke und Frank auf 19. Dezember 2013, 13:11pm

Kategorien: #Unterwegs

Samstag, 23. November 2013

 

In der Nacht lange wachgelegen.

Morgens Rucksäcke packen, wir können sie bis zu unserer Abfahrt am Abend in einem Nebenraum unterstellen.

Zu Fuß ziehen wir über den Markt am Fluß, den wir über die Rama VIII-Brücke queren.

Ein Stück mit dem Taxi zum Floating Market am Talingchan Pier. Sehr eindrücklich. Die Siedlung dazu ist auch sehr interessant. Müll und Dreck so weit das Auge blickt, mittendrin spielende Kinder, Schlafende. Je näher die Menschen am Fluß leben, umso mehr Armut, ganz anders als in Hamburg, Düsseldorf.

Laufen an langen, abgasreichen Straßen, Wat Arun, Temple of Dawn, touristisch sehr erschlossen, meditative Ruhe finden wir im Cafe.

Fährfahrt über den Fluß.

Danach Fährfahrt zurück nach Thewes überrappelvoll.

Und das dritte Wat heute (oder schon das vierte?), gleich neben dem Hotel.

Tee und "Überraschungsbestellung", ein toller Salat, very spicy.

Mit dem Tuk-Tuk zum Busbahnhof, das pure Abenteuer. Flink, geschickt und alle Geschwindigkeitsrekorde schlagend.

Warten am Busbahnhof, Menschen gucken.

Mit dem VIP-Bus durch die Nacht nach Chiang Rai. Frank riskiert eine halbjährige Gefängnisstrafe.

 

 

Die Rama VIII-Brücke...

 

 

erobern wir heute zu Fuß.

 

 

Abseits der touristischen Hauptrouten

 

 

Beim Anblick dieses pinkischen Taxis gibt es dann kein Halten mehr. Schluß mit Fußmarsch,...beschließt Elke.  

 

Auf dem schwimmenden Markt wird schon kräftig gebrutzelt.

 

 

Thailändische Küche ist immer mit viel Schnibbelarbeit verbunden.

 

 

"Mensch Mädchen, sitz da nicht nur so rum, hilf Oma mal lieber mit den Fischstäbchen."

 

 

Nein, diese ist nicht die Brücke am Kwai. Die besuchen wir vielleicht im nächsten Jahr.

 

 

 

 

Dorfladen in der Siedlung am Fluß.

 

 

Zwischen den Häusern bewegt man sich auf Betonstegen. Nicht zu empfehlen nach einer ausgiebigen Partynacht.

 

 

"Wollen wir was essen?"

 

 

"Später!!!"

 

 

Nationalsport, Thaiboxen gucken.

 

 

Volkshochschulkurs "Asiatische Aktmalerei".

 

 

"Fährmann hol över."

 

 

"Du sollst die Brücke anmalen, nicht den Farbeimer."

 

 

Temple of Dawn.

 

 

 

 

Heute ist auch ordentlich was los auf dem Fluß. Jede Schute wird von einer Schifferfamilie bewohnt. Da antriebslos, werden diese (immer vier hintereinander) von etwas schwachbrüstigen Schleppern gezogen. Dabei produzieren deren Motoren einen Lärm wie drei startende A380.

 

 

 

 

Vor der langen Reise müssen wir uns etwas stärken. Und ich dachte immer in Kokosnüssen werden Milch oder Bounty-Riegel produziert. In meiner waren Hühnchen und mehrere Gemüsesorten. Kann man mal wieder sehen, das Reisen eben doch bildet.

 

 

Schon merkwürdig. Angst vorm Fliegen, aber diesem Großstadt-TuK-Tuk-Fittipaldi vertraut sie sich blindlings an.

 

 

"Machen Mund zu, kommen sonst Fliegen rein."

 

 

The Northern Bus Station. Von hier fahren hauptsächlich die Buslinien in den Norden Thailands ab. Da das Zugnetz nicht besonders ausgebaut ist, Fliegen und Individualverkehr doch recht teuer für die Einheimischen ist, sind Busreisen sehr beliebt.

 

 

Geduldig wartet man auf seinen Bus. Ich will mir die Zeit mit einem Bier vertreiben, stelle aber schnell fest, dass über den gesamten Bushanhof die Prohibition verhängt wurde. Erst außerhalb der Umzäunung werde ich fündig. Auch hängen überall im Busbahnhof Hinweisschilder, dass der Genuß von Alkohol im Bus mit einer Freiheitsstrafe von einem halben Jahr bedroht ist. Schlecht für Betriebs- oder Kegelausflüge.

 

 

Da ist er, "unser" Bus. Ein sogenannter  VIP-Bus, nur 24 Sitzplätze, die zu Liegesesseln geklappt werden können. Die über 800 km lange Nachtfahrt kostet ca. 23 €/Person. Mit vier Mann Besatzung und sieben oder acht Passagieren düsen wir dann durch´s Land.

 

 

Bei den Freiheitsstrafen beschäftige ich mich dann doch lieber mit Suduko statt mit Mekong-Whisky.:-))

 

 

Elke mit Kömbuddel und pinkischer Zudecke.

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