Und noch ein Marathon in Hamburg. Noch ein Runden-Marathon.
Eigentlich wollte ich genau das nicht mehr! Da es aber für nen guten Zweck ist und vor allem, weil Dennis Mitorganisator ist haben wir uns doch angemeldet.
Hingefahren bin schließlich nur ich, Elke hat es niedergestreckt, hütet mit einem grippalen Effekt das Bett.
Acht Runden je 5 km sind zu absolvieren, plus zwei Auftaktrunden je 1,1 km, um die Marathondistanz hinzukriegen.
Es können auch ein HM, 10 km und 5 km gelaufen werden. Dazu ein Kinderlauf. So kommt es, dass über den Tag verteilt, bannig viel Läufer unterwegs sind. Das Marathonfeld ist auf 25 Teilnehmer beschränkt, die Teilnahmegebühr beträgt 20 € für M und HM.
Ausrichter ist der Lauftreff für Flüchtlinge in Meiendorf. Und der Erlös des Laufes soll genau diesen zu Gute kommen, also den laufenden Flüchtlingen.
Eigentlich hört ein Laufbericht ja mit der Kritik auf, diese ziehe ich heute mal vor.
+ gute Organisation
- es fehlte ein Hinweis in der Ausschreibung, dass es streckenweise ein "tough-mudder-Lauf" ist, man hätte sich dann passenderes Schuhwerk anziehen können.
+ gute Umkleidemöglichkeiten und Sanitäranlagen
- ar...kaltes Duschwasser
+ pünktlicher Start
+ elektronische Zeiterfassung
+ viele und freundliche Helfer/Streckenposten
- Streckenposten zu früh abgezogen, ein Streckenposten am Wendepunkt hat den Job nicht ernst genug genommen, liess eine HM-Läuferin zweimal falsch laufen und damit abkürzen
+ sehr gute Streckenbeschilderung
+ Angebot am VP erschien mir ausreichend, aber leider habe ich heute nichts gebraucht und bin dadurch nicht so richtig aussagefähig
- Vp wurde schon nach weniger als 5 Stunden stark reduziert, obwohl sich noch einige Teilnehm er auf der Strecke befanden. Das gilt auch für den Kuchenstand, da wurde auch zu früh abgebaut
Ein wunderbarer, kalter Wintermorgen, noch frostig, die Sonne scheint den ganzen Tag und später fallen mehr und mehr die Hüllen.
da Dennis noch was zu verkünden hat. U.a., dass die Strecke heute wohl ein bisschen nass sei. Totales Understatement oder völlige Fehleinschätzung?
Insgesamt neunmal dürfen die Marathoni den Zieleinlauf üben, beim zehnten Mal ist es dann geschafft.
Schön an der Strecke war, dass diese ein wenig profiliert war. Noch schlimmer als Rundenlauf ist nämlich Rundenlauf topfeben. Hier hat der Veranstalter vier kleine Anstieg eingebaut.
Und dann die wirklich nasse Strecke. Keine Chance, nicht mindestens bis zu den Knöcheln einzusinken.
Abhilfe schaffen ein paar zusätzliche Höhenmeter und der parallel verlaufende Bahndamm. Zwar sehr holprig, dafür bleiben aber die Füsse trocken.
Interessant war das Beobachten der Benzinpreisentwicklung im Laufe des Tages. Zwei Preissenkungen in 5 Stunden.
Der dritte leichte Anstieg, der wie die beiden anderen von Runde zu Runde vom Veranstalter steiler gemacht wurde.
Marc weiß, wo das Ziel ist,...theoretisch zumindest. Noch lacht er, aber kurz danach darf auch er sich nasse Füsse holen.
































































