Im November begann ich mit Marianne und Marc nach längerer Zeit eine neue Laufserie.
Langsam.
Behutsam.
Zielorientiert.
Das Ziel heißt: lächelnder, entspannter und gesunder Zieleinlauf beim Heidschnuckenlauf. Und dieses Mal werde ich mir dies weder durch eine Verletzung noch durch eine Lungenentzündung oder sonst etwas Unangenehmes verderben lassen. Jawoll!
Soweit die Ansage.
Die Vorbereitung gestaltet sich bis auf mein tägliches Läufle - nun - sehr nullliniennah. Also setze ich mir - machbare - Zwischenziele.
Da kommt die Ausschreibung zum Megamarsch 100km rund um Hamburg gerade recht. Nimmt sie doch das auf, was wir für uns bereits seit Längerem, als Laufveranstaltung in bekannt feiner und leiser Qualität planten.
Ein Klick und ich bin dabei, am Abend klickt sich Frank ebenso ins Teilnehmerfeld.
Dazu schreibt Christian Hottas den Grünen Ring-Weg als Wanderung in zwei Etappen am Wochenende zuvor aus. Super!
Ein Klick und auch hier bin mit dabei.
Gestern fand eine Übungswanderung bei herrlichstem winterlichen Sonnenscheinwetter statt. Ein Geschenk! Hätte es, wie beinahe die ganze Woche vorausgesagt, dauergeregnet, suchte ich nach einer faulen Ausrede.....
Da ich noch reichlich Zeit habe zum vereinbarten Treffpunkt am Bahnhof Fischbek zu gelangen, lasse ich den Bus ohne mich abfahren und laufe in gemütlichem Tempo nach Harburg. Das fühlt sich, entgegen meiner Erwartung, ( am Donnerstag und Freitag nach fünf! Jahren Pause wieder das Pilatestraining aufgenommen ) gut und locker an.
Am Treffpunkt findet sich nach und nach eine Gruppe von 20 auf Anhieb sympathischen Mitstreitern ein. Bunt gemischt. Läufer, Triathleten, Wanderer, Feuerwehrmänner in voller Montur.
Wir starten in moderatem Tempo auf dem Zugangsweg zum Start des Heidschnuckenweges.
Kleine Grüpple finden sich; einige Teilnehmer kennen sich schon länger, andere noch niemanden.
In gutem Plaudern genießen alle den Sonnenschein, die eine und andere Jacke, Mütze wandert an und in den Rucksack, wird umgebunden. Der Weg ist teilweise recht anspruchsvoll vereist. Da kommt Mancher etwas ins Rutschen; sofort werden stützende helfende Hände gereicht.
Ich finde mich in einer kleinen supernetten Vierergruppe mit Frauke, Nicole und Gunther wieder. Ungewöhnlich: wir unterhalten uns rasch über persönliche und tiefgreifende Themen, tauschen uns offen und fruchtbar miteinander aus.
Die Konzentration auf den Untergrund, die Gespräche sorgt für kleinere Exkurse und das Entdecken neuer Wege.
Die gesamte Gruppe trifft sich wieder im gemütlichen Bistro Linn, Rückfahrt mit der Bahn. Abschied. Viel zu rasch ging dieser kostbare Tag mit tollen Begegnungen, neuen Impulsen vorüber.
Für Zahlenfans: Laufen ca 6km, Wandern 29,4km.

/image%2F1176948%2F20170129%2Fob_736f8b_jjopsn.jpg)
/image%2F1176948%2F20170129%2Fob_810dd1_vlsc9r.jpg)
/image%2F1176948%2F20170129%2Fob_4258c2_nohog8.jpg)
/image%2F1176948%2F20170129%2Fob_f42df9_xbi6yw.jpg)
/image%2F1176948%2F20170129%2Fob_75665f_k44txe.jpg)
/image%2F1176948%2F20170129%2Fob_ad663d_wapgdb.jpg)

/image%2F1176948%2F20170129%2Fob_674aa7_e4jeac.jpg)
/image%2F1176948%2F20170129%2Fob_432540_sbmzg3.jpg)
/image%2F1176948%2F20170129%2Fob_25ccf4_wcqjlp.jpg)
/image%2F1176948%2F20170129%2Fob_2e824a_yaywsq.jpg)
/image%2F1176948%2F20170129%2Fob_c03788_7lsche.jpg)
/image%2F1176948%2F20170129%2Fob_d2d3dc_iyzjqs.jpg)







