Der VP in Niederhaverbeck ist in guten Händen, etliche Teilnehmer sind bereits durch, Zeit für mich meinen Weg in Richtung Handeloh-Wesel, zum VP Heidelust fortzusetzen.
Dabei komme ich an der Wasserstelle in Undeloh vorbei,...
gesponsort und eingerichtet von Witte´s Gasthof. Hier die Wirtin mit Vorwegläufer Harald, der hier bereits auf einem gut abgesicherten 3. Platz läuft.
Ungefähr die Hälfte des Weges ist hier geschafft, Zeit mal wieder motivierend einzugreifen.
"Nicht mehr weit bis zu Nudeln."
Ist auch so.
Lichte Durchlaufhöhe 2 Meter. Hoffentlich bleibt der Lange nicht dran hängen.
2 km hinter dem VP Heidelust dürfen die Läufer diese Abzweigung nicht verpassen, sie würden sonst auf der Alternativroute über Wehlen um 400 Meter abkürzen.
Am VP Heidelust warten bereits Streckenchefin Wesel - Eissendorf, Susanne und Teammitglied und Lotsenläufer für Monika, Marc. Der 50 km Starter Stefan stärkt sich bereits für kommende Großtaten.
Katja (vorne) wartet schon sehnsüchtig auf ihren Dennis (der, der hoffentlich nicht hängen bleibt) und integriert sich später ins Team. Wir freuen uns, dass sie sich bereit erklärt hat, beim nächsten Heidschnucken-Ultra als offizielles Teammitglied mitzumachen.
"Hab Hunger!!!"
Dennis lässt sich die Spaghetti schmecken.
Wir sind froh, dass die Wirtsleute der Heidelust den Anspruch haben, jedem Läufer sein Essen frisch zuzubereiten. Das dauert zwar ein paar Minuten, aber dafür gibt es keine schlabbrigen Nudeln und keine abgestandene Suppe. Auch beim Pausieren sollte man keine halben Sachen machen. Die späteren Gesamtsieger zum Beispiel haben sich hier und an jedem VP die nötige Zeit genommen und danach ihr hohes Tempo wieder frisch gestärkt aufnehmen können.
Das sind sie, die Wirtsleute.
Gehts noch?
Birgit übernimmt mit Marc den VP 4 (Holm-Seppensen) und hat zudem noch zwei Bleche leckersten Kuchen gesponsort.
"Doch Uwe, iss noch weit."
Nicht aus der Ruhe zu bringen. Hermann...
und Gawan.
Hans-Albert wäre heute auch gerne die 111 km gelaufen, aus Mangel an Startplätzen musste er sich dann aber mit den 50 begnügen.
Da kommt schon wieder Cornelia angefeuricht.
Gefolgt von ihrem Schatten, Jörg. Jörg befragt hier gerade das Orakel von Wesel, was ihm heute wohl noch so alles widerfahren wird.
Erstmal stärken. So ein richtig erfahrener Ultra-Läufer weiß, wie wichtig das ist.
Die 50er (von rechts): Hans-Albert Müller, Kent Röhlk, Stefan Schell, Andrea Richter, Sebastian Schüller
Sepp erklärt sich dann bereit den VP Heidelust bis zum letzten Läufer zu betreuen. Ich entführe ihm Bea und wir fahren gen Ziel.
Unterwegs machen wir einen leider viel zu kurzen Halt bei der "Wasserstelle" der Familie Pechtl in Buchholz.
Ein absolutes Highlight für den Veranstalter und die Teilnehmer. Eigentlich nur als Wasserstelle gedacht entwickelt die Familie Pechtl das bereits im zweiten Jahr zur Verpflegungsstelle. Eine große Auswahl an Getränken, Kuchen, Plätzchen und belegte Toastbrote werden hier heute angeboten.
Und das sind sie, Monika (Mitte) und Ehemann Hans-Jürgen.
Damit keiner vorbeiläuft.
Und damit keiner vergisst, warum er hier ist.
"Lass doch mal das Schaf sehen."
"Nur noch" 20 km bis ins Ziel,...
Zeit mal wieder etwas für die Motivation zu tun.
In Langenrehm vergewissern wir uns, ob unser wichtigstes Hinweisschild aufgestellt ist.
Jau, isses.
Gemeinheit.............nach fast 100 km.
Zeit die letzten Vorbereitungen am Ziel zu treffen.
Wir rollen den roten Teppich aus.
Gegen 18.30 Uhr, so unsere Hochrechnung, erwarten wir den Ersten, aber nicht unbedingt auch Gesamtsieger.
Auch im weißen Häusle ist noch Einiges zu tun.
Elkes Lotsenläufer Marco bereitet sich gewissenhaft auf seinen Einsatz vor.
Ein wenig enttäuscht ist sie schon. Gisela, die der Strecke Tribut zollen musste und dann nach 62 km vernünftigerweise entschied, "Nee, heute nicht." Aber die Laune vermiesen lässt sie sich dadurch noch lange nicht.
Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich diesen Anblick genossen habe. Nee, im Ernst Mädels, was Ihr da in Haus und Küche abgeliefert habt war Ultra-Spitze.
Zwar nicht an der Spitze, aber Ultra, Monika und.... (Foto: Fritz Schulte)
Elke, die sich hier von Susanne den Weg zur Heidelust erklären lässt. (Foto: Fritz Schulte)