Monika rief. Wir folgten.
An den Hollener See in Saterland, nahe bei Ostfriesland, aber doch zum Cloppenburgischen gehörend, so haben wir uns das erklären lassen.
Bei Wikipedia finder man folgendes zum See:
"Ju Hollener See is n Meer, dät aastelk fon ju Buurskup Hollen un aastelk fon ju Seelzter Ai lait. Ju See is nit mäd ju Äi ferbuunen. Ju See lait in dät Gestrich Hollebierich fon Hollenerfoan. Uum dän See uumetou sünt fuul Boome un Buske fon dän Hollebierich.
Dät fröiere Baggermeer häd däälich n litjen Strand un Gäärsfäildere foar do Boadegaste An de See stoant ne Grillhutte un n Kiosk mäd n Eetcafee. Noudelk ieuwenske de See lait n oarich grooten Tältploats. Suumerdais sunt deer oafte Gruppen un Skoulklassen ant tältjen. Der is uk n grooten Parkploats."
Na? Alles kapiert? Ich nicht!!!
Etwa 9,5 ha groß soll er sein. Naja, das sagt einem auch nicht viel.
1350 Meter sind es einmal rumzulaufen. Das ist doch mal ne Angabe, mit der man was anfangen kann.
Wie oft kann man in 12 Stunden da wohl rumlaufen? So Monika´s Idee und mit Hilfe ihres Lauftreffs organisierte sie am letzten Samstag den Run for fun 1,0, den 12 Stundenlauf am See. link
Wir reisten schon am Freitag an,...
...damit diese beiden schon mal ausgiebig den Weg üben können. So ein Lauf ohne Verläuferli, wäre doch auch mal was ganz Besonderes.
Ich nutze derweil die Zeit,um zwischen Eisbergen und Walrössern meine letzte Trainingseinheit für meinen Sprint-Ironman eine Woche später durchzuführen - übrigens auch meine erste.
Das Ergebnis war nicht allzuschlecht, abgesoffen bin ich jedenfalls nicht.
Elke weiß natürlich hinterher wieder besser, wie ich es optimieren könnte.
"Du musst abwechselnd beide Arme nach vorne führen und dann zum Körper zurückziehen."
Aha!!!?
Strandidylle am See,.
Abends findet dann eine Pasta-Party bei Monika und Fritz statt.
Am nächsten Morgen ist alles schon vorbereitet. Zwischen 20 und 30 Teilnehmer werden diesem Pfeil folgen.
Drei Wettkämpfe sind im Angebot, 3 Stunden, 6 Stunden und für die Helden der Langstrecke 12 Stunden.
Monika freut sich, dass sich genügend Dumme gefunden haben, die das von ihr organisierte Chaos wieder aufräumen.
Marc derweil ziemlich ratlos ob seines Auftrages aus diesen Puzzleteilen das Schloss von Neuschwanstein nachzubauen.
Susanne hat derweil immer kreativere Ideen. Schade für den Läufer, der bis zum Start seine Laufschuhe nicht wiederfinden konnte.
"Jetzt kann das aber bald mal endlich los gehen."
Held der Langstrecke Fritz (Startnummer 232) hat leider keine Sicherheitsnadel mehr abbekommen, muss deshalb die ganze Zeit seine Startnummer in der Hand halten.
Jedem Läufer sein Becherchen. Sponsored by Tischlerei Schulte/Saterland.
Gleich geht´s los....
...vorher müssen wir uns aber noch die schottische Langläufer Hymne "Amazing Grace" des Dudelsackorchesters "Alsterquelle Henstedt-Ulzburg" anhören.
"Ja echt, schön, nee!!?"
Der schönste Ausblick auf den See.
Dieser kleine Schwarzläufer hier wurde nach der ersten Runde vom Schiedsgericht der Bahn verwiesen. Keine Startnummer, Startgebühr nicht bezahlt aber heimlich mitlaufen. Nee, Pfui!!! Das geht ja gar nicht.
"Zwei Runden, höchstens."
"Guck mal, watt für schönes Toilettenpapier die hier haben."
Andere haben ihre Bingo-Karten immer noch nicht voll.
"Wie Marc wohl gleich guckt, wenn es merkt, dass wir ihm sein Klopapier geklaut haben?"
Ne kleine Stärkung so zwischendurch muss schon sein.
Monika auf ihrer 50 km-Runde,...
...dicht gefolgt von Elke.
Nach 12 Stunden war denn entgültig Schluss mit Laufen, Walken, Gehen, Humpeln.
Es schloss sich ein Grilabend mit Siegerehrung an.
Fritz, Gesamtzweiter des 6 Stunden-Wettbewerbes.
Mehr als ein Marathon war heute für mich nicht drin. Schließlich wartet schon in einer Woche die nächste große Herausforderung.
Marc, übertrifft mal wieder seine eigenen Erwartungen. Anderthalb Marathons, so seine Prognose. Schließlich stehen aber über 70 km auf dem Zähler und die 12 Stunden waren auch noch nicht um.
Susanne; Gesamtsiegerin bei den Walkerinnen.
Elke, zweite Frau, 74,.. km. Und schon wieder ohne jegliche Vorbereitung. Kaum vostellbar, wenn sie sich mal nen Plan Greifen würde.
Monika nutzt den Heimvorteil und gewinnt die Frauenwertung souverän mit 79,..km. Lange Zeit sah es nach einem Doppel-Marathon auf, Fußaua hat´s aber denn leider verhindert.
Kehraus.
Ich finde, das war eine sehr gelungene Erst-Auflage am See.
Im nächsten Jahr soll es hier eventuell sogar einen 24 Stundenlauf geben
Wenn´s passt kommen wir gerne wieder.