Ein Lauf mit maritimen Flair.
3618 Meter ist sie lang, bietet Schiffen eine Durchfahrtshöhe von 52 Metern und wurde 1974 eröffnet. Nur zur Eröffnung und 25 Jahre später durfte man sie auf eigenen Füßen überqueren. Radsportler dürfen es jährlich, Roller-Blader durften auch schon öfters. Heute, anlässlich des 100. Geburtstages des Hamburger Leichtathletik-Verbandes, durften ca. 2500 Läufer und Läuferinnen zweimal rüber laufen. Eine anspruchsvolle Strecke, ein frischer Westwind und für den Monat Oktober untypische Temperaturen taten ihr übriges. Heike ist gelaufen, ich habe per Rad begleitet und das Glück gehabt weder von Polizei oder Ordnern von der Strecke verwiesen worden zu sein. So konnte ich ein paar Fotos mitbringen.
Prominentester Teilnehmer, Dieter Baumann, mit der Startnummer des Favoriten und auch erwartungsgemäß späterer Sieger.
Wo sich sonst Containertrucks irrwitzige Rennen liefern, heute gespentische Stille. Noch!!!
Auf der Ellerholzbrücke, ca. 700 m nach dem Start habe ich meinen ersten Fotoposten bezogen.
Vorbei mit Ruhe, ca. 5000 Füße und ein paar Rollen wurden soeben losgelassen.
Nach 3 km der erste Anstieg auf die Köhlbrandbrücke.
Blick nach Osten auf das Containerterminal Altenwerder.
Hamburg 1 willl ein Interview von Heike, kann aber kaum Schritt halten. Man sollte doch fitte Kamerafrauen schicken.
Dann endlich geht es wieder abwärts, gute Chance ein paar Meter zwischen Besenwagen und sich zu bringen.
Blick auf den Sandauhafen, Hansaport, Erz- und Kohleumschlag.
Rosemarie Falkner, 72 Jahre alt, gelingt es bis zum Schluß den Besenwagen abzuwehren. Tolle Leistung.
Blick nach Westen auf die Containerterminals Eurogate und HHLA Burchardkai.
Der zweite Anstieg, noch 5 km.
Blick auf den östlichen Brückenpylon, 135 m hoch.
Blick über den Hafen rüber nach Hamburg. Im Hintergrund der Telemichel.
Rechtzeitig Tempo rausnehmen!!!
Für Musik war auch gesorgt.
Zielgerade.
Für 20,- € Startgebühr gab es diese Medaille, eine Urkunde, einen VP bei der Wende (nur Wasser) und im Ziel ein Bier.
Die vielleicht einmalige Chance über den Köhlbrand zu laufen war es definitiv wert. Wer weiß, wann die nächste Chance kommt.
Berichtende Grüße
Frank